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Bazillus
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Beitrag von Bazillus »

da kann ich dir nur zu stimmen.mich hat es schon gewundert das überhaupt die alten frontschweine nicht zensiert wurden als der eine erzählt hatte das sein kaleun ein haudegen und draufgänger und kaltblütig............... :wink:

muss den nächsten teil von vorne angucken,mal sehn wie der ist.denk zwar kaum das es besser wird aber man hat ja die hoffnung.

im übrigen !!ein nettes AVA 8)
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Alles möglich!

Beitrag von No Mercy »

Neuer Link, der zumindest (theoretisch) ein paar Propagandalügen aufdeckt. Ich sehe zwar nicht alles genauso, aber als Diskussionsvorlage ist es brauchbar:

http://www.medienanalyse-international.de/gleiwitz.html
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Beitrag von Bazillus »

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Hab auch noch einen!

Beitrag von No Mercy »

@Bazillus: Leider ist nicht weiterführendes dazu anklickbar.

Noch einen Link von mir (diesmal Pforzheim):

http://www.schwarzaufweiss.de/Schwarzwa ... im1945.htm

und noch einen (Ruhrgebiet allgemein):

http://www.historisches-centrum.de/ruhr ... essel1.htm
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Beitrag von Bazillus »

so ein dreck ..........na´ja das nächste mal sollte ich alles lesen ........
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Beitrag von No Mercy »

Ein weiterer Link mit einem Schicksalsbericht aus Ostpreussen. Nur damit eines klar ist: Der Bericht wäre wohl in Russland ähnlich gewesen (nur das dort die SS so gehandelt hat)!

http://www.webarchiv-server.de/pin/arch ... 01ob19.htm
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Heute Abend (20.15 Uhr, Teil 1 von 3 - uups, wie in der ARD mit deren 3Teiler über die deutsche U-Bootwaffe!) dürfen die Öffentlichen gleich noch mal ihre staubigen Archive durchwühlt haben, und uns die 12.648.000ste Wiederholung des Zitat: "Massengrabs der Wehrmacht und psychologischen Wendepunkts des Krieges" und der dortigen verantwortlichen militärischen Führung und deren, Zitat: "Kadavergehorsam" präsentieren.

Yoh, gebt uns solche Sendungen immer wieder, das unaufgeklärte deutsche Volk kann nie genug davon bekommen !!
Nicht zu vergessen die anschließend in Frontal21 folgenden genau so überflüssigen da einseitigen Kommentare dazu.

Dass von den bei Stalingrad gefangen genommenen Wehrmachtsverbänden von ca. 90.000 nur ca. 4000(!) die Gefangenschaft letztendlich überlebt haben, mutmase ich jetzt deshalb einfach mal, wird im TV-Bericht sicher eine entsprechende Erwähnung dahingehend finden, dass ja von Deutschland (aus) schließlich einen Angriffs- bzw. Vernichtungskrieg geführt wurde und deshalb das Massensterben der Kriegsgefangenen (auch) nur "recht und billig sei", oder so ähnlich. Zumindest würde mich dies nicht groß erstaunen, wenn dies wieder einmal bei dieser "unsäglichen Geschichtsstunde" die uns hier präsentiert wird, letztendlich als Fazit dabei herauskäme.

Na denn... schau mer mal (zu) und lassen uns neutral und objektiv darüber "aufklären", wie es damals war...



P.S. Um 22.15 Uhr folgt dann noch (passend?) bei 37 Grad: "Jung, erfolgreich - arbeitslos"
Möge sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen, wie dies mit dem obigen Beitrag in Verbindung stehen könnte.
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Königsberg!

Beitrag von No Mercy »

Hab noch einen Bericht zu der Eroberung von Königsberg gefunden (da vergeht einem jede Lust):

http://www.chemie.tu-freiberg.de/~herzo ... gsberg.htm

Auszug:
Es mag disziplinierte sowjetische Truppen gegeben haben. Die noch in der Stadt befindlichen Königsberger haben solche nicht kennen gelernt. Sie erlebten nur wüste Haufen entfesselter Rotarmisten, zur Rache aufgepeitscht, raubend, plündernd, Frauen schändend, Brände legend. Vom 10.-12. April wurde die Stadt wie zur Zeit der Mongolenkriege zur Plünderung und Brandschatzung freigegeben. Keine Kamera hat die grauenvollen Szenen des Terrors und der Demütigung festgehalten.


-------------

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Beitrag von WolfVox (GER) »

@No Mercy + Bazillus

Das interessante, na ja - mehr oder weniger eher erschreckende daran, ist die dabei wiederholte Erwähnung des "britischen Bomber Command (BC)" und deren gezielten (ausschließlich bei Nacht!) erfolgten Angriffe auf deutsche Städte, und deren einziges Ziel der Vernichtungung der Zivilbevölkerung galt, welches auch schon in einem der bereits zitierten Links weiter oben bereits erwähnt wurde.

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/staedte/

Zitat daraus: "Dagegen setzten die Briten ganz bewußt auf systematische Bombardierungen reiner Wohnviertel fernab von Militär- und Industrieanlagen, um den Lebens- und Verteidigungswillen der deutschen Bevölkerung zu brechen."

Sie haben stets gewusst, das Sie damit den deutschen Widerstand NICHT brechen würden und haben deshalb den Tod unschuldiger Zivilisten bewusst herbeigeführt. Welch ein Hass muß in solchen Menschen - auch heute noch - herrschen, um auf solch eine Tat stolz bzw. nicht mal heute zu einer Entschuldigung fähig zu sein ??
Ganz im Gegensatz zu den vielen - jedoch nicht den meisten - der damaligen amerikanischen Bomberbesatzungen.
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Tja

Beitrag von No Mercy »

@WolfVox: War wohl mehr die "Auge um Auge"-praxis. Wäre ja weniger ein Problem, wenn sie es auch zugeben würden.

------

Nochmal zu Polen: Frankreich und England wollten nicht Polen verteidigen, sondern haben die Macht Deutschlands einschränken wollen (müssen?). Hätte den beiden etwas an Polen gelegen hätten sie auch Russland den Krieg erklären müssen, aber soweit ging die Liebe zu Polen wohl doch nicht! :evil:
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@No Mercy

Deren wahre "Auge-um-Auge"-Praxis ist erst richtig in Fahrt gekommen, nachdem der AMI in den Krieg eingegriffen hat und Deutschland sich bereits länger im (Zweifronten-)Krieg mit der damaligen Sowjetunion befand.

Siehe U-Boot-Krieg, England kurz vor der Aufgabe. Dito. Luftschlacht um England, wenn diese - laut eigenen Aussagen - noch höchstens ein paar Tage(!) länger gedauert, in einem Fiasko für die Briten geendet hätte. Zur Zeit der "Battle of Brittain" erfolgte jedoch die Durchführung (der wahnwitzige Idee) die SU großflächig anzugreifen, wobei dort die meisten Flugzeuge benötigt wurden.

Unter anderem haben wohl diese 2 Ereignisse die Engländer (wohl) nie ganz überwunden, so scheint es.
Ein ehemaliges Weltreich wie das ihrige, war mehrmals am Rande einer Niederlage gestanden, und sie nur mehr oder weniger der Zufall davor bewahrt hat von Deutschland erniedrigt, da besetzt worden wäre.
Dies hätte es seit Willhem der Eroberer 1099 nicht mehr gegeben, dass Brittannien von einem Gegner besetzt würde.

Sie haben damals aber wohl eher daran geglaubt, sie könnten einen Krieg wie ihr amerikanische Waffenbruder - siehe selbiges Szenario wie im WK I - fernab der Heimat führen und letztendlich genau im gleichen Stile gewinnen wie zuvor, nämlich ohne das eigene Land bzw. die eigene Bevölkerung dabei jemals zu gefährden.
Nun ja. Der Weg nach Dünkirchen und das zuvor erlebte, hat sie dann wohl eines besseren belehrt, denke ich.
Die deutsche Luftwaffe hätte damals deren bereits geschlagene Expetitionsarmee vernichtet können. Dies wurde jedoch unterlassen, da es dazu erstmal ausdrückliche Befehle und später nur das schlechte Wetter sie davor bewahrte.
Mit Mann und Maus über den Kanal, auf allem was schwimmt... (typisch schwarzer englischer Humor, gell ?!)

Aber mal wieder ernsthaft.
Wie gesagt, erklärbar ist manch eine Reaktion auch heute noch.
Ob es deshalb aber automatisch verständlicher und (heute) logisch nachvollziehbarer wird, bezweifle ich jedoch.
Vor allem jedoch im Bezug auf die Tommies ääh Engländer, und deren auch heute noch vorherrschende Denkweise.

Ich rede hier übrigens beabsichtigt eigentlich nur von Engländern und nicht von irgendwelchen anderen Briten :wink:
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Beitrag von Cooper »

Pläne zur Invasion in England
(Operation Seelöwe)

Eine militärische Auseinandersetzung mit Großbritannien hatte Adolf H. zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zu verhindern gehofft. Er konnte nie verstehen, daß britische Politiker kein Interesse an einer Aufteilung der Welt in Interessensphären zwischen Deutschland als bestimmender Kontinentalmacht und Großbritannien als führender Kolonial- und Seemacht zeigten. Als sich die kompromißlose Haltung von Premierminister Winston Churchill auch nach der siegreichen deutschen Westoffensive gegen Frankreich nicht änderte, ließ H. im Juli 1940 Pläne zur Invasion Englands ausarbeiten. Der Krieg im Westen sollte noch vor dem geplanten Überfall auf die Sowjetunion mit einem Sieg über Großbritannien beendet werden.
Nach der Eroberung Frankreichs konnten deutsche Invasionstruppen aus einem geographisch günstigen Aufmarschraum gegen den Süden der britischen Insel eingesetzt werden. Voraussetzungen für die Durchführung der Landung waren die Schaffung minenfreier Routen im Ärmelkanal sowie die Ausschaltung der britischen Luftstreitkräfte und der Marine an der Kanalküste. Zur Vorbereitung der Invasion begann daher am 13. August 1940 die Luftschlacht um England. H. und das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) verbanden damit die Hoffnung, daß ein Erfolg im Luftkrieg Großbritannien zu einem Kompromißfrieden zwingen und die Landung überflüssig machen könne. Auf der Insel herrschte jedoch eine entschlossene Abwehrbereitschaft. Auch durch Flächenbombardierungen ließen sich Bevölkerung und Regierung nicht zur Kapitulation zwingen.

Das Unternehmen "Seelöwe" zerschlug sich innerhalb weniger Wochen. Die deutsche Luftwaffe hatte zu keinem Zeitpunkt Aussicht auf die für die Invasion unerläßliche Luftüberlegenheit. Zudem verfügte die nach der Besetzung von Norwegen geschwächte Kriegsmarine nicht über eine genügende Anzahl von Schiffen für die erste Welle der Invasionstruppen, die sich auf 100.000 Mann belaufen sollte. Auch mit dem Zusammenziehen von 4.000 Booten im Deutschen Reich, die über mehrere Wochen ein Chaos auf deutschen Wasserstraßen verursachten, verband sich keine Lösung. Da nach Einsetzen der herbstlichen Schlechtwetterperiode eine Landung undurchführbar war, ließ H. die Planungen dazu Mitte September vorerst abbrechen. Ende des Jahres 1940 wurde der Invasionsplan vollständig aufgegeben, den H. ohnehin nur halbherzig verfolgte. Sein vorrangiges Kriegsziel war nun wieder die Eroberung von "Lebensraum" im Osten.
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Beitrag von Cooper »

Habe noch ein Flugblatt der "Tommies" gefunden !
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@Cooper

Erstmal danke für deine Beitrag dazu.
Ich hätte da auch noch was zum Thema "Luftschlacht um England" bzw. Unternehmen Seelöwe gefunden:

Nachzulesen übrigens hier: http://www.discovery.de/de/pub/tv/gesch ... steaser/no
LUFTSCHLACHT UM ENGLAND

Im Juli 1940 befahl Adolf H. die Vorbereitung für das Unternehmen Seelöwe, der geplanten Invasion Englands durch die deutsche Wehrmacht. Sie hatte nur eine Chance, wenn zuvor die Royal Air Force ausgeschaltet werden würde. Dies war die Aufgabe der zahlenmäßig überlegenen deutschen Luftwaffe, die von Hermann Göring befehligt wurde. Anfangserfolge schienen das Ziel in greifbare Nähe zu rücken. Dann aber gelang es den britischen Abfangjägern, den Luftraum über dem Ärmelkanal und über England besser zu verteidigen.
Nach dem 15. September 1940, dem Tag der schwersten Luftkämpfe, sah sich H. wegen des unerbittlichen Widerstands der Royal Air Force gezwungen, die Operation Seelöwe auf unbestimmte Zeit zu verschieben und schließlich ganz abzublasen.
Der Sieg der Royal Air Force in der Luftschlacht um England war mehreren Faktoren zu verdanken: Die Abfangjäger „Hurricane" und besonders die „Spitfire" waren deutschen Jägern wie der Me 109 überlegen und setzten auch den deutschen Mittelstreckenbombern erheblich zu.



Die britischen Piloten erwiesen sich als einfallsreich und taktisch geschickt. Das englische Radar-Frühwarnsystem ermöglichte eine rasche und gezielte Feinderkennung. Und zu guter Letzt erwies sich die enorme materielle Unterstützung der USA als maßgeblich für den Erfolg.
Auf deutscher Seite waren es in erster Linie strategische Fehler Görings, die zum Scheitern führten. Dazu gehörte der Beschluss vom 7. September 1940, die erfolgversprechende Zerstörung der englischen Flugzeugbasen und der britischen Flugzeugindustrie aufzugeben und stattdessen die in Nazi-Deutschland öffentlichkeitswirksamere Bombardierung Londons zu beginnen.
Fast besiegt, konnte Großbritannien diese Pause nutzen: Reparaturen an vorhandenem Material und angeschlagenen Stützpunkten wurden durchgeführt, die Personalbestände aufgestockt und neue Maschinen in Dienst genommen. In alter Stärke konnte die Royal Air Force ihre Abwehraktionen weiter durchführen und die Deutschen in der Luftschlacht, wenn auch nur knapp, so doch entscheidend schlagen.
Mir sind dabei jedoch nicht nur ein paar entscheidende Unterschiede in den 2 von uns zitierten Ereignisse aufgefallen. Ich sehe bei deinem eher einen Standard-Wiedergabe der Ereignisse ohne Tiefgang, während das hier (wohl) etwas genauer ist, oder ?!
Vor allem den Hinweis auf die (enorme!) Unterstützung der Amerikaner bzw. "nur knapp eine Niederlage vermieden".

Oder wie siehst du das ?
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Dieser Bericht, nachzulesen hier: http://www.discovery.de/de/pub/tv/gesch ... steaser/no lasse ich jetzt einfach mal, vor allem aber den letzten Absatz davon, (vorerst) unkommentiert einfach mal (so) im Raum stehen.

Nur soviel dazu noch vorab.
Es handelt sich dabei jeweils um TV-Sendungen, die im deutschen Discovery-Channel ausgestrahlt werden bzw. wurden. Nuuur, wer schaut erstens diesen an und zweitens war kann diesen überhaupt empfangen ?!
Ich mit meinem Kabelempfang sicher (noch) nicht .

DAS BRITISCHE BOMBERKOMMANDO

Als im Ersten Weltkrieg die ersten Luftangriffe geflogen wurden, waren Flugzeuge eine neue technische Errungenschaft und noch wenig wirkungsvoll im Kriegseinsatz. Die Bomben wurden per Hand aus den Doppeldeckern auf die Bodenziele geworfen, wie Eisenbahnstationen oder Telegrafenämter. Auch konnten die Flugzeuge nur kurze Strecken bewältigen. Dennoch führte unter anderem der von den Deutschen erfundene Einsatz von Luftwaffen zu den strikten Regelungen des Versailler Vertrags und zu einer Resolution der Kriegsgegner, in künftigen Kriegen keinerlei Angriffe mehr zu fliegen, bei denen die Zivilbevölkerung gefährdet sein könnte.
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs hielten sich die kämpfenden Nationen ausnahmslos an die Resolution.



Durch menschliches Versagen kam es zu einer schicksalshaften Wende in der Kriegführung. Heute wird angenommen, dass die ersten Bombardierungen Londons durch die Deutschen schlichtweg ein Irrtum waren, ein Verfehlen der eigentlich geplanten Ziele. Die Briten übten Rache und bombardierten Berlin.
In der Zeit zwischen den Weltkriegen wurden laufend neue Modelle entwickelt, doch ihre Einsatzfähigkeit konnten sie erst bei diesen ersten Angriffen beweisen. England stand vor schier unlösbaren Problemen. Berlin war weit entfernt. Die schweren Bomber mussten rund tausend Kilometer über feindliches Gebiet fliegen; Bei den ersten Tagangriffen stellte sich heraus, dass die deutsche Luftabwehr ungeheuer gut war: Beinahe jedes dritte Flugzeug wurde vom Himmel geschossen. Nachts hatten die Briten Navigationsprobleme. Sie flogen über völlig verdunkeltes Kriegsgebiet, mit noch schlecht entwickeltem Radar.
Zudem setzten die Deutschen dem Bomber Command mit ihren weiterentwickelten Nachtjägern zu, kleinen, wendigen Jagdflugzeugen. Eine regelrechte Rüstungswut stieg in den Jahren von 1939 bis 1942 in den Himmel. Erst als sich die Amerikaner 1941 in den Krieg einschalteten und ab 1942 auch gezielte Luftangriffe flogen, wendete sich das Blatt.
Da aber die Navigationsprobleme unüberwindbar waren und Tagangriffe ausgeschlossen waren, entschlossen sich die alliierten Kriegsmächte zu nächtlichen Flächenangriffen. Dass dies die Zivilbevölkerung in einem hohen Maße betreffen würde, war einkalkuliert: Panik der Bevölkerung war kein militärisches, aber ein politisches Ziel des Gegners.
In ihrem Bestreben, den Krieg soweit wie nur möglich in das Land des Aggressors Deutschland hineinzutragen, flog die britische Bomber Command im Februar 1945 nach Dresden, um die gesamte Stadt auszulöschen. Weder ein militärisches noch ein politisches Ziel, traf Dresden dieser Angriff völlig unerwartet. Mehr als 2600 Tonnen Bomben wurden über der Stadt abgeworfen, der Widerschein der brennenden Stadt war mehr als 150 Kilometer weit zu sehen. Niemand kann bis jetzt sagen, wie viele Menschen in dieser Nacht umkamen, doch die Schätzungen belaufen sich auf 100.000 Menschen. Die Leichen verkohlten in den bis zu 800 Grad heißen Feuerbränden zu Asche.
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