Multikulti? Nein danke?

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No Mercy
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Multikulti? Nein danke?

Beitrag von No Mercy »

Ich habe mir es zweimal überlebt solch einen Thread hier zu eröffnen, aber nach einigem überlegen habe ich mich doch dazu entschlossen.

Dies soll KEIN "Ausländer raus"-Thread werden, sondern eher die Probleme und falschen Ansätze der Politik aufweisen (meine Meinung).

Die Politik, welche in den Niederlanden ansatzweise zu sehen war kann ich weitgehend nur unterstützen. Erst die Ausländer in Deutschland integrieren und erst danach weitere Einreisen möglich machen.

Was bei einer falschen Politik in diesem Bereich passieren kann ... hier nur mal ein Beispiel (könnte natürlich noch mehr dazu bringen):

http://www.zeit.de/2003/10/Schlossp_schule

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Auszug aus dem Bericht:
Er sei froh, dass endlich alles vorüber sei, sagt Yussuf*. Wie ein Zwang sei es für ihn am Ende ja nur noch gewesen, immerfort zu prügeln. Es war so oft, so viel, dass Yussuf sich an die einzelnen Taten gar nicht mehr erinnern kann. Und der 16-Jährige will auch seine Erinnerung nicht mehr bemühen. Yussuf sitzt in seinem Stammlokal, dem Bistro Markt 16, im ersten Stock eines alten Fachwerkhauses im Zentrum von Stadthagen, rührt wortlos in einem Cappuccino und beobachtet drei Mädchen, die soeben den mittelalterlichen Marktplatz überqueren und auf das Haus zusteuern.

Wegen 17facher Körperverletzung, die „gefährlich“ genannt wird, da sie gemeinschaftlich begangen wurde, sowie wegen räuberischer Erpressung stand Yussuf vor dem Jugendschöffengericht. Über fünf Stunden dauerte die Verhandlung. Und dennoch konnte nicht alles aufgeklärt werden, obwohl Yussuf „sehr einsichtig und kooperativ“ gewesen sei und „unbeschönigte Geständnisse abgelegt“ habe, wie ihm das Gericht bescheinigte. Von den 17 blieben 6 Fälle übrig, deren er für schuldig befunden wurde. Die Verhängung einer Jugendstrafe setzte das Gericht zur Bewährung aus – ein Vierteljahr lang muss er nun an einem sozialen Training teilnehmen. Dass Yussuf nicht in allen Fällen überführt werden konnte, liegt auch daran, dass die Opfer immer noch Angst haben, als Zeugen auszusagen.

Für das Gericht war erwiesen: In einer Fünfminutenpause trat Yussuf einen Mitschüler, zusammen mit weiteren Schülern, heftig gegen die Beine und, als der Schüler am Boden lag, auch noch gegen dessen Hinterkopf. Ein andermal hat er einen Mitschüler mit dem Knie in den Bauch getreten. Aber auch jene Taten, die ihm nicht nachgewiesen werden konnten, will Yussuf gar nicht bestreiten. Einem Mitschüler soll er mit solcher Wucht in den Rücken gesprungen sein, dass dieser heftig mit dem Kopf auf der Toilettentür aufschlug und mehrere Tage lang unter Rücken-, Bauch- und Kopfschmerzen litt. Einem anderen soll er so lange auf den Rücken und ins Gesicht geschlagen haben, bis das Opfer Blut spuckte; einem weiteren stieß er angeblich so heftig mit dem Knie ins Gesicht, dass die Zahnspange des Jungen verbog und sich ein Zahn lockerte.

Ja, wahrscheinlich habe er das alles getan, räumt Yussuf ein und schielt dabei verstohlen zu drei Mädchen am Nachbartisch des Bistros. „Richtig zugeschlagen haben wir ja nie. Wenn wir Ernst gemacht hätten, wäre keiner heil geblieben.“

Bei all ihren Prügeleien haben Yussuf und die anderenTäter noch „Herzlichen Glückwunsch!“ gebrüllt, denn „Geburtstagsprügel“ war der schaurige Name des Rituals. Mindestens ein Jahr lang terrorisierten Schüler der Schlossparkschule ihre Kameraden immer auf die gleiche Weise. Kein Junge konnte sich entziehen – wer Geburtstag hatte, wurde verdroschen. Mädchen blieben verschont. Und Yussuf, der Kleine, Schmächtige, der Mädchen gegenüber errötet, war der Gefürchtetste von allen. Yussuf und eine Reihe anderer türkischer Schüler versetzten den Rest der Schule derart in Angst und Schrecken, dass sich die Bedrohten noch heute fürchten. Die Prügel seien „doch ganz normal gewesen, alle haben zum Geburtstag Schläge bekommen“, meinen zwei von Yussufs Opfern in der nichtöffentlichen Verhandlung. Sie wollten offensichtlich nicht als Petzer dastehen und spielten die Prügel als „nicht so schlimm“ herunter. Yussuf selbst war derjenige, der klarstellte, dass die Schläge „härter“ waren, als von den beiden Opfern geschildert. Ist der Täter geläutert? Oder will er nur das Ausmaß seiner Taten richtig gewürdigt wissen?

Damals schreckte die Schüler vor allem der Gedanke, dass sie den Geburtstagsprügeln nicht entkommen konnten. Keiner hatte die Chance, seinen Geburtstag zu verheimlichen. „Wir haben’s irgendwie immer rausgefunden, in manchen Klassenzimmern hingen ja sogar Geburtstagslisten“, sagt der heute 15-jährige Cetin* aus der neunten Klasse, er grinst, wenn er daran denkt. Wegen zehnmaliger Körperverletzung war er angeklagt, in drei Fällen wurde er verurteilt. Für jedes Lebensjahr setzte es einen Schlag, das war die Regel. Wer 15 Jahre alt wurde, erhielt 15 Hiebe – nicht insgesamt, sondern von jedem Schläger. Mal beteiligten sich 6, mal 10, mal 16 Schüler. Wer aus Angst an seinem Geburtstag zu Hause blieb, wurde nachträglich um so heftiger malträtiert. Manche zogen an ihrem Geburtstag zwei gefütterte Jacken übereinander an, damit die Schläge nicht so schmerzten. Am meisten war das Ritual in den siebten und achten Klassen verbreitet.

Dresche bezog nicht nur, wer Geburtstag hatte, sondern auch, wer in einer Klassenarbeit eine gute Note erhielt oder mit einem neuen Fahrrad zur Schule kam. Der 15-jährige Marc* wurde wegen einer Zwei in der Deutscharbeit vermöbelt, später noch einmal an seinem Geburtstag. Jetzt sitzt er, schmal, blond, umringt von Mädchen, in der Cafeteria der Schule, er zuckt zusammen, wenn er auf die Prügel angesprochen wird. Nein, er möchte nicht darüber sprechen, auf keinen Fall.

Im Klassenzimmer wurde geprügelt, nie auf dem Schulhof

„Manchmal musste man Schlange stehen, bis man mit Schlagen drankam“, sagt Cetins Klassenkamerad, der 17-jährige Laris*. Dem Kosovo-Albaner, einem der wenigen nichttürkischen Angeklagten, war 13fache gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt worden; verurteilt wurde er in sieben Fällen. Er erhielt eine Verwarnung und wurde wie alle anderen Straftäter dazu verpflichtet, an einem sozialen Trainingskurs mit den Schwerpunkten „Konfliktbewältigung“ und „fehlgeleitetes Gruppenverhalten“ teilzunehmen. Laris, gegen den schon zweimal wegen Körperverletzung ermittelt worden war, hatte einen Mitschüler an dessen Geburtstag in Magen und Unterleib geboxt, einem anderen mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Besonders gefürchtet war eine brutale Variante namens „Hüst“ – ein abwertender türkischer Begriff, für den es keine deutsche Übersetzung gibt. Dabei hielten zwei Schüler ein Opfer von hinten an den Armen fest, während andere ihm in den Rücken traten oder stießen. Die Betreffenden stolperten nach vorn, manche fielen auch zu Boden. Diese Art der Prügel verursacht bei den Opfern starke Rückenschmerzen; oft standen den Achtklässlern Tränen in den Augen. Doch keiner der Geschlagenen vertraute sich Lehrern oder Eltern an. Das System der Gewalt konnte sich nur so lange erhalten, weil niemand darüber sprach. Geprügelt wurde nur in den Fünfminutenpausen im Klassenzimmer oder auf der Toilette, selten auf dem Sportplatz, nie auf dem Schulhof. Aufgeflogen ist der Terror schließlich, weil Yussuf und einige andere diese Gang-Regel durchbrachen.

Eines Mittags im vergangenen Mai, die Schule war gerade zu Ende, wartet Giovanni*, ein italienischer Schüler der siebten Klasse, an der nahen Bushaltestelle. Irgendwer ruft von ferne: „Alles Gute zum Geburtstag, Giovanni!“ – für Yussuf, der sich wenige Tage zuvor heftig mit Giovanni gestritten hatte, das Signal, so richtig zuzuschlagen. Viele der Umstehenden, die ebenfalls auf den Bus warten, schließen sich an. Giovanni wird in ein Gebüsch gezerrt und zu Boden gerissen. Sie schlagen ihn mit Fäusten und treten mit Füßen – in den Magen, gegen den Rücken, auf die Schultern, ins Gesicht. Ein Lehrer kommt hinzu. Nur mit seiner Hilfe kommt Giovanni wieder auf die Beine, so übel ist er zugerichtet. Zwei Schläger bekommt der Lehrer zu fassen; einer von ihnen ist Yussuf. Yussuf habe sich, so befindet später das Gericht, „in besonderer Weise hervorgetan“ und „dem Lehrer gegenüber sehr ausfallend“ benommen.

Die Namen der anderen Täter, die in alle Richtungen davonrannten, sind aus dem verschüchterten Opfer nicht herauszuholen. Schulleiter Krewer aber setzt sich über die inständige Bitte Giovannis und seiner Eltern hinweg, den Vorfall auf sich beruhen zu lassen. Er schaltet die Polizei ein und erstattet Anzeige. Der Überfall auf Giovanni, der schlimmste von allen, ist Höhepunkt und Ende der Geburtstagsprügel zugleich; seither herrscht Ruhe an der Schule. Und eisernes Schweigen.

An dieser „Mauer des Schweigens und der Angst“ prallte auch die Staatsanwaltschaft Bückeburg ab. Die Ermittlungen wurden im Mai vergangenen Jahres aufgenommen, sie gestalteten sich schwer, weil die Rollenverteilung zwischen Opfern und Tätern keineswegs klar war. Viele Schüler waren beides zugleich, Täter wie Opfer. Die Geburtstagsprügel hatten etwas von einem Initiationsritus: Wer verprügelt wurde, hatte nicht nur ein Jahr lang Ruhe, er gehörte nun auch irgendwie dazu. Zahlreiche Opfer haben sich nach den eingesteckten Schlägen selbst an der Gewalt beteiligt, nicht gegen ihre Peiniger, sondern gegen unbeteiligte Dritte. Einige Schüler erklärten dies später bei der Polizei mit einem „Ehrenkodex“, den es zu erfüllen galt: Wenn man als Opfer dran war, ertrug man es klaglos; zum Ausgleich durfte man dann kräftig austeilen.

Wie und wann alles anfing, lässt sich nicht mehr sagen. Die Staatsanwaltschaft hat die Grenze bei Mai 2001 gezogen, ein Jahr vor dem Beginn ihrer Ermittlungen. Alles, was davor liegt, verfolgt sie nicht mehr. Mit einem freundschaftlich gemeinten Schulterklopfen habe alles angefangen, sagt etwa Laris. Wie es kam, dass die Handgreiflichkeiten in wilde Schlägereien ausartete, kann er nicht erklären. Yussuf und Cetin und noch einige der anderen Türken finden, es sei bis zum Schluss beim Spaß geblieben. „Mann, das haben die Deutschen nicht gecheckt!“, regt Yussuf sich auf.

Schulleiter Krewer konnte nicht ahnen, welche Lawine er mit seiner Anzeige ins Rollen bringen würde, in den Medien, bei der Justiz, in der Politik. Er habe damals nur gedacht: „Mit pädagogischen Mitteln kriegen wir das nicht mehr in den Griff.“ Bald beschäftigen die Geburtstagsprügel die ganze Stadt; doch die Diskussion dreht sich nicht mehr nur um Gewalt. Es geht um das Zusammenleben von Deutschen und Türken. Dass vor allem türkische und türkischstämmige Schüler angeklagt sind, aber keine einheimischen Deutschen, hat die Atmosphäre spürbar aufgeheizt.

Bisher war Krewer stolz darauf, jede Schwierigkeit mit pädagogischen Mitteln gemeistert zu haben. Als die Kinder russischer Aussiedler vor sechs, sieben Jahren zum Integrationsproblem wurden, habe er kurz entschlossen eine ABM-Kraft eingestellt, „eine Russisch-Lehrerin als Sozialarbeiterin, und nach vier Monaten war das Problem erledigt“. Für auffällige Schüler, die im Unterricht nicht still sitzen können, habe er eigens einen Handwerksmeister engagiert; in dessen Werkstatt können sie sich seither körperlich betätigen und abreagieren.
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Das sowas der ideale Boden für Rechtsextremismus ist kann sich wohl jeder denken.
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Bazillus
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Beitrag von Bazillus »

logo ! und wer sowas selbst mit gemacht hat wohl erst recht ,nicht wahr..............
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Beitrag von Type_0 »

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