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aha

Beitrag von No Mercy »

Nunja ... das der Film die Geschichte nicht neu erfinden würde war schon vorher klar. Da ich den Film noch nicht gesehen habe kann ich dazu auch nichts genaues schreiben.

Bin einfach nur an den Meinungen von anderen Personen interessiert. Sobald ich mehr dazu weis werde ich auch dazu Stellung nehmen.
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Topf

Beitrag von Topf »

Die Verbrechen der Wehrmacht (link http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 15-4772864

Sollte man mal gelesen haben. Da sieht man, dass sich die Wehrmacht gehörig ihre Finger schmutzig gemacht hat (ohne Ausnahmen)!
Das wars auch schon.

Mfg

Topf[/url]

Type_0
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Beitrag von Type_0 »

Ich verfolge den Fred auch schon jahrelang *g*.
Der ganze Krieg war damals ein Verbrechen und jeder der mitspielte oder dazu gezwungen wurde war in meinen Augen ein Verbrecher,scheiss auf die treuäugigen Opis mit ihren Herostorys!
Jeder hatte die Wahl,entweder war er zu doof um das zu kapieren,ok-aber ein Ausreden auf "Hab das alles ned gewusst weil mich in Stalingrad so frierte" lass ich ned gelten!
Sorry,ist meine Meinung!
Mir kann keiner erzählen dass mich eine Staatsmacht oder ein Regime so weit treiben kann um soetwas zu ignorieren,entweder bin ich da falsch gepolt oder die Leute damals waren alle nur Feiglinge!So etwas kann man ned tolerieren!
Selbst mein 89 jahriger Nachbar der in Stalingrad die Hälfte seiner Gliedmassen verlor ist meiner Meinung!Jeder hats gewusst,ned nur die Wehrmacht,auch die Zivis und jeder schiss sich die Wadeln an und verriet ehemalige Freunde!
Sorry,aber die Verteidigung von sowas ist der falsche Weg zu einem gewünschten Stolz oder Patriotismus.
Wenn die Masse einen Freibrief bekommt (und den gabs damals) dann haun halt alle drauf,Hauptsachen den eigenen Arsch aus der Schusslinie ziehen.
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Beitrag von No Mercy »

@Topf: Aufgrund deines Postes gehe ich mal nicht davon aus, daß Du diesen Thread auch nur ansatzweise gelesen hast (da könnte ich jetzt zig Gegenargumente zu bringen bzw. Links posten).

Gerade ein Buch von der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" (Ein Grund für die Erstellung dieses Threads) dürfte für einen geschichtsinteressierten Besucher kaum der richtige Lesestoff sein. Die erste Ausstellung (diese wurde ja zeitweilig gestoppt) war ein dilletantischer Versuch anhand irgendwelcher Bilder (über 50 % zeigte überhaupt nicht die Wehrmacht) Verbrechen nachzuweisen. Bei einer Armee von zig Millionen Soldaten dürfte es eh nicht schwierig sein ein paar hundert Verbrechen zu finden. Jede deutsche Großstadt hat jedes Jahr tausende Gewaltverbrechen ... daraus den Schluss zu ziehen ... alle Großstadtbewohner sind Verbrecher ... dürfte ähnlich zu werten sein.

Es werden zig Gesichtspunkte nicht beachtet .. z. B. der Partisanenkampf etc., das es da Gewaltakte auf beiden Seiten gab ... dürfte wohl klar sein. Allerdings spricht keiner von den getöteten deutschen Soldaten, weil diese ja (nach heutiger Darstellung) "zu Recht" zu Tode gekommen sind.


@Type_0: Niemand will Verbrechen bestreiten (auch von Staatsseite her), aber die total einseitige und volksverdummende Darstellung kann ich persönlich nicht mehr hören bzw. lesen. Es gibt zig Beweise, daß die Alliierten ebenfalls bewusst hunderttausende Deutsche und ihre Verbündeten haben verrecken lassen (Eisenhower lässt Grüssen). Dafür ist jetzt kein aufrechnen nötig (Ich habe soundsoviel von Dir umgebracht, also sind die soundsoviel von mir in Ordnung), sondern es sollte auch mal die Gegenseite klar beleuchtet werden (da gibt es viel nachholbedarf). Vor allem so stümperhafte Aktionen wie die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" ist für mich kein aufklären, sondern eine Volksverdummung ... das der Macher dafür noch das Bundesverdienstkreuz bekommen hat ... ist ein Schlag ins Gesicht für jeden geschichtsbewussten Historiker.
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Beitrag von Type_0 »

logisch,alles der selbe Dreck,ob das nun Bomberharris war oder die irren Amis und Canadier die bei der Landung in der Normandie zig Tausend Franzosen mit ihren Aris niedermetzelten um landen zu können.

Nur was hierzulande abging lässt sich einfach nicht leugnen mit "hab ich ned gewusst" war scheisse-sorry.
Das kann ich nimmer hören!

Keiner der jetzigen Generationen muss sich für das rechtfertigen,so seh ich es.Ich finde es einfach nur lächerlich das gute oder weniger böse daran zu suchen,es war das schlimmste was geschehen konnte,ausgeführt mit akribischer Präzision und mit der Zustimmung aller!
Dafür brauch ich keinen Historiker!
Erstaunlich ist einzig und allein die Tatsache ein ganzes Volk so zu manipulieren,lenken und zu führen!Deutschland kann doch immer noch ned frei denken und braucht nen Leithammel,siehe jetztige Lage der Nation mit sich alles gefallen lassen usw.!

Hiermit klink mich ich wieder aus dieser Diskussion weils mich wirklich nix angeht.
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Beitrag von No Mercy »

Nur was hierzulande abging lässt sich einfach nicht leugnen mit "hab ich ned gewusst" war scheisse-sorry.
Es bestreitet ja keiner ... das hierzulande was abging ... die Frage ist trotzdem inwieweit der einzelne darüber Wissen hatte. Es hätte einfach jeder das Buch "Mein Kampf" lesen brauchen, da stand ja das meiste drin. Bei vielen (logischerweise nicht bei allen) ist das Teil aber ungelesen im Bücherregal verstaubt (Die Schwarte war ja häufig ein Hochzeitsgeschenk).

Die Geschichte wird allgemein kaum aufbereitet. Die Franzosen haben bis vor ca. 10-15 Jahren das Thema "Vichy-Regierung" praktisch nicht aufgegriffen. Erst seit kurzem ist da allmählich Bewegung drin.

Es gab auch überall in den besetzten Gebieten freiwillige Einheiten der SS (Franzosen, Norweger, Niederländer etc.). Selbst Spanien hatte die "Blaue Division" in Russland eingesetzt.


Noch was interessantes zum Thema "Vergangenheitsbewältigung":
Dänemark: Als am 09.April 1940 Deutsche Truppen sich dem Ort Haderslev näherten,wurden sie von drei leichten Geschützen beschossen.Diesen fielen drei deutsche Spähwagen zum Opfer.
Auf dänischer Seite fiel ein Geschützführer.
Heute gedenkt Dänemark an jedem 09.April diesen Geschützen,der gefallene Geschützführer erhielt sogar einen Gedenkstein.
Was ist jetzt das komische?Die anderen Geschützführer,ebenfalls dänische Offiziere meldeten sich später freiwillig zur Waffen SS,und brachten es bis zum Hauptsturmführer.Einer erhielt sogar das Ritterkreuz.
Ja,nur diese sind beim Gedenken an die drei dänischen Geschütze nicht erwähnt...

...Die Männer des "Freikorps Danmark" gingen mit Billigung ihrer Regierung und vom Kriegsministerium wurde bekannt gegeben, daß auch aktive Soldaten, die sich zum Freikorps melden, nach Ableistung dieses Dienstes wieder ihren Dienst im dänischen Heer / Marine aufnehmen könnten.
Soviel zum Thema "Vergangenheitsbewältigung" in Dänemark.

Dafür brauch ich keinen Historiker!
Dafür nicht, aber mein Kommentar bezog sich auf den Umgang der deutschen Bundesregierung mit der "tollen" Wehrmachts-Ausstellung.
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@Topf
Infos zur Ausstellung, siehe hier:
http://www.nexusboard.net/showthread.ph ... did=180283
Die Macher der "Wehrmachtsausstellung" glauben offenbar, unbedingt gegen einen verbreiteten Mythos ankämpfen zu müssen. Das "rechtsradikale" Ansichten noch heute in der Öffentlichkeit bestimmend seien, kann lediglich auf sich hartnäckig haltende Verschwörungstheorien zurückgeführt werden, die dem Arsenal politischer Aggitation der 1970er Jahre entspringen. Implizit spricht die Ausstellung ja die Mehrzahl "der Deutschen" für schuldig, obwohl kein Zweifel unter Historikern besteht,
daß nur eine äußerst geringe Anzahl an Verbrechen direkt beteiligt gewesen ist, selbst höchste Generäle ihr Wissen lediglich aus "Gerüchten" gewannen.

Auf diese Weise soll anscheinend der Mythos der "Schuldigen Deutschen" aufrechterhalten werden, da sonst der "Gründungsmytos" der 68er-Bewegung in Frage gestellt werden würde. Diese erbärmliche und nicht lehrreiche Bewertung der eigenen Vergangenheit scheint sich trotz spürbaren Protestes weiter fortzusetzen.
Ansonsten kann ich dir nur den Hinweis von "No Mercy" nahelegen, doch
mal den gesamten Thread durchzulesen - auch wenns "nur" Zeit kostet :wink:



@No Mercy
Es bestreitet ja keiner ... das hierzulande was abging ... die Frage ist trotzdem inwieweit der einzelne darüber Wissen hatte.
Es hätte einfach jeder das Buch "Mein Kampf" lesen brauchen, da stand ja das meiste drin.
Wobei man beim Inhalt von "Mein Kampf" berücksichtigen sollte, dass das Buch von A.H.
während seiner Haftzeit in Landsberg geschrieben (besser von ihm zusammengestellt) wurde
- also LANGE VOR der Machtübernahme durch die NSDAP oder dem Beginn des WK II.
Im übrigen ist das Buch nicht verboten! Man darf es besitzen, aber man darf es nicht verkaufen oder kaufen.
Zumindest nicht in Deutschland. In der Türkei oder in Israel z.B. darf man das.
Siehe hier: http://www.nexusboard.net/showthread.ph ... did=126829
Zum Verständnis der damaligen Zeit / PersonEN, ist solch ein Verbot m. M. nach aber auch NICHT förderlich.


Für manch einen nicht viel Neues, aber evtl. Interessantes (wie ich finde), zur Person A.H.:
http://www.nexusboard.net/showthread.ph ... did=190402

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Beitrag von WolfVox (GER) »

Besser (zu) spät als nie... Zum Volkstrauertag
...eine kurze, aber umso beschämendere dpa-Meldung:

Bundesrat bei Kranzniederlegung in Neuer Wache NICHT vertreten
Berlin
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ist der Bundesrat bei der Kranzniederlegung
anlässlich des Volkstrauertages nicht mit einem Repräsentanten vertreten gewesen.
Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

Im Bundespräsidialamt und im Bundesinnenministerium sei man über das unentschuldigte
Fernbleiben des Bundesrates erheblich verstimmt, berichtet die ARD.

Auch an der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag habe kein offizieller Vertreter des Bundesrates teilgenommen.

© dpa - Meldung vom 14.11.2004 19:03 Uhr
Link dazu hier =>http://portale.web.de/Schlagzeilen/Gesc ... id=5569665


---


Zum Umgang mit ihren Gefallenen / der eigenen Geschichte,
hätte ich noch einen Link (in Österreich!) dazu gefunden:
http://members.aon.at/dbundsch/lww2verz.htm

Lesenswert: "Schicksale einzelner Riedlingsdorfer" => "Verlorene Jahre"

Ich habe mich gerade dort eingelesen, deshalb kann ich die gesamte Seite
noch nicht beurteilen. Dass was ich aber bisher dort gelesen habe ist...
Aber lest selbst.

P.S. Solch eine HP würde ich mir auch von den Städte / Gemeinden in D wünschen.
Obwohl ...sehr lange wären jene Seiten bei uns wohl nicht mit *.DE im Netz :(
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tja

Beitrag von No Mercy »

Bundesrat bei Kranzniederlegung in Neuer Wache NICHT vertreten
Zur Vergangenheitsbewältigung in Deutschland fällt im immer ein Film/Buch-Satz aus "Im Westen nichts neues" ein:
Er fällt im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still ist, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkt; Im Westen nichts Neues.
http://www.ciao.de/Im_Westen_nichts_Neu ... st_2383902

Zusatzinfo: Der Satz bezieht sich zwar auf eine Person, aber im Film bzw. Buch ist damit der letzte Schüler einer kompletten Schulklasse im Krieg gefallen. Wer den Fim noch nicht kennt hat was verpasst.

Der Satz passt anscheinend heute auch noch ... max. 3-4 Tage in den Nachrichten und danach kann sich fast keiner mehr an die Person/en erinnern. Von irgendwelchen Gedenkveranstaltungen ganz zu schweigen.
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Beitrag von Georg »

Man kann die ganze Sache auch einmal von der anderen Seite betrachten
z.b. unter dem Aspekt "Verbrechen an der Wehrmacht"


http://www.vho.org/D/vadw/index.html

WolfVox (GER)
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Zum wirklich sehenswerten (Anti-Kriegs-)Film "Im Westen nichts Neues",
siehe mein Posting in "TV-Tipp des Tages" am 8.11.04.
=> https://rtcw-city.de:1100/forum//viewto ... &start=160

Ich vermute aber mal, den Film kann man sich auch ausleihen :wink:


Mehr Infos zu Erich Paul Remark aka Erich Maria Remarque,
siehe hier =>http://www.cyranos.ch/litrem-d.htm

---
Der Satz passt anscheinend heute auch noch ... max. 3-4 Tage in den Nachrichten und danach kann sich fast keiner mehr an die Person/en erinnern. Von irgendwelchen Gedenkveranstaltungen ganz zu schweigen.
"Wer seine eigene Vergangenheit nicht kennt, oder sich nicht über die
offizielle (verordnete!) Version hinaus interessiert, hat auch keine Zukunft"

Das für mich persönlich beste Forum zur "Deutschen Geschichte",
findet sich hier => http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=332

---

Eine Link-Sammlung zur Wehrmacht => http://www.deutsche-wehrmacht.de/
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Beitrag von Georg »


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Beitrag von No Mercy »

Man kann die ganze Sache auch einmal von der anderen Seite betrachten
z.b. unter dem Aspekt "Verbrechen an der Wehrmacht"
@Georg: Sehr guter Link, welcher ich in den Eröffnungspost dieses Threads reineditiert habe.
Mein Motto: Show no mercy

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Beitrag von WolfVox (GER) »

@No Mercy

Danke für deinen Nachtrag ins Eröffnungs-Post - da gehört dieser auch passenderweise hin :wink:


Wobei es wohl auch nicht geschadet hätte, das Wort "AN" in
"Verbrechen AN der Wehrmacht", besonders zu kennzeichnen.
Einfach deshalb, da ich vermute, dass nicht jeder die Beiträge hier
auch so (evtl. über-)liest / versteht, wie diese auch gemeint waren.


----


*Nachtrag*
Ich habe in meinem ersten Beitrag (hier), einen zusätzlichen Hinweis auf den Link eingefügt.
"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit,
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Beitrag von WolfVox (GER) »

*Wichtiger Nachtrag II*

Man beachte (hinter dem Link: "Verbrechen AN der Wehrmacht" den Hinweis oben in der Mitte:
Unser deutsches Konto wurde gepfändet. Bitte kein Geld darauf anweisen!

Deshalb wohl auch erklärbar...
...das ein Teil der Beiträge bzw. Links hinter: http://www.vho.org/D/vadw/index.html
"bereits HEUTE" starke Auflösungserscheinungen zeigen, es sich evtl. anbieten würde,
dessen Inhalte VOR dem entgültigen Verschwinden noch entsprechend zu sichern.
=> "Die Soldaten im Zwielicht der Politik" und seine Unterkapitel,
sind ab "heute Abend" bereits schon nicht mehr erreichbar :?
(Lösung des Problems, siehe am Ende dieses Postings)


Ich frage mich i.M. ernsthaft, wer an "der Zensur" ein Interesse haben könnte,
wenn doch die Quelle aller Fotos und abgebildeten Textdokumente dieses
Bandes, aus dem Bundesarchiv / Militärarchiv Freiburg stammen ?

Siehe auch im Vorwort zur "Verbrechen AN der Wehrmacht"-Seite: http://www.vho.org/D/vadw/Vorwort.html
welches ich hier zitiere, bevor auch dies der (staatlichen verordneten Geschichtsbild-)Zensur zum Opfer fällt:
Vorwort

Dieses Buch ist eine Antwort auf die Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1945", die von einem Hamburger Privatinstitut für Sozialforschung in mehreren Städten der Bundesrepublik Deutschland und Österreichs gezeigt wird. Ihr Organisator Hannes Heer will mit der Schau eine Debatte "über das - neben Auschwitz - barbarischste Kapitel der deutschen und Österreichischen Geschichte" eröffnen. Barbarei hat viele Gesichter. Sie drückt sich verbal in geiferndem Haß und faktisch in der Bestialität von Mordtaten aus.

Die "Wucht der Bilder", die der Ausstellung zugute gehalten wird, spricht auch aus der Zusammenstellung des vorliegenden Bandes. Was Menschen anderen Menschen antun können, macht schaudern. Der Körper bietet zwar auch der perversesten Phantasie nur eine beschränkte Anzahl von Foltervarianten, aber der Gequälte stirbt tausend Tode. Die meisten Opfer der sowjetischen Mordtaten hätten gewünscht, ihrem Leben würde schnell mit einer Kugel vor der Friedhofsmauer oder mit dem Strick am Galgen ein Ende bereitet werden, wie es die Deutschen bei ihren Hinrichtungen praktizierten. Die Verstümmelungen lassen ahnen, was die deutschen Opfer der Roten Armee litten, bevor sie starben. Wenn der Betrachter der Bilder versucht, sich in ihre Lage zu versetzen, als sie gemartert, gepeinigt, erschlagen und so zugerichtet wurden, wie ihre Kameraden sie fanden, wird er ahnen, wozu Menschen ohne Moral fähig sind.

Diese Dokumentation sowjetischer Kriegsgreuel läßt im Unterschied zur Anti-Wehrmachtausstellung keinen Raum für Verfälschungen, textliche Irreführungen und willkürliche Behauptungen.

* Alle Vorfälle sind belegt.
* Die Orts- und Zeitangaben sind zweifelsfrei.
* Die näheren Umstände der grausamen Ereignisse werden durch Zeugenaussagen gestützt.
* Die Bilder sind keine Privatfotos, sondern juristisches und medizinisches Beweismaterial.
* Es wurden keine Eingriffe in die Schriftstücke vorgenommen.
* Zu den meisten Dokumenten gibt es zusätzliches Beweismaterial, das von Wissenschaftlern eingesehen werden kann.
* Der Wortlaut der Texte kann im Bundesarchiv / Militärarchiv Freiburg unter der Signatur RW 2 /v. 147 - v. 152 nachgeprüft werden.

Im Unterschied zu der Anti-Wehrmachtausstellung, dem dazugehörigen Katalog und dem gleichnamigen Aufsatzband kann dieses Buch nicht "politisch korrekt" sein.
Es liegt nicht im Trend der Zeit, weil es die Soldaten nicht verunglimpft - auch die der Wehrmacht nicht.

Nur wer mithilft, die bewaffnete Macht des damaligen Deutschen Reiches zur kriminellen Bande zu stempeln, findet das Wohlwollen der Stimmungs- und Meinungsmacher. Wer Soldaten generell als Mörder bezeichnet, handelt sogar in Übereinstimmung mit dem Bundesverfassungsgericht.
Wer dagegen die Wehrmacht als Opfer darstellt, tut etwas Zeitgeist-Ungehöriges.

Was in Deutschland politisch korrekt ist, entscheiden im allgemeinen die Medien. Wer z. B. sagt: "Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein", handelt politically correct. Wer dagegen sagt: "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein", ist ein "Nazi . Wer sagt: "Die verbrecherische H.-Wehrmacht hat im Juni 1941 die friedliebende Sowjetunion heimtückisch und verräterisch überfallen", macht eine politisch korrekte Aussage, auch wenn sie wissenschaftlich unhaltbar ist. Man spricht landauf landab von "H.-Soldaten", aber niemand nimmt Wörter wie "Stalin-Soldaten", "Churchill-Bomberpiloten" oder "Truman-Atombombenwerfer" in den Mund. Wer sich für die Errichtung von Denkmälern für die Deserteure aus der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs einsetzt, handelt politisch korrekt, selbst wenn wissenschaftlich nachgewiesen ist, daß mit den Deserteuren aus vielen Gründen kein Staat zu machen ist. Wer aufzeigt, daß fast zwei Millionen Ausländer in deutscher Uniform mit der Wehrmacht gegen den Stalinismus kämpften, ist fürchterlich unkorrekt, auch wenn die Aussage nicht widerlegt werden kann. Derzeit ist es politisch sehr korrekt, den Zivildienst als höherwertig als den Wehrdienst und keinesfalls als Ersatzdienst zu preisen und die militärischen Tugenden als Sekundärtugenden zu verunglimpfen, mit denen man auch ein KZ leiten könne.

Die Medien sagen dem Bürger, welche Themen den Anforderungen der "politischen Korrektheit" entsprechen,
mit welcher volkspädagogischen Ausrichtung er die Diskussion zu führen hat und welche Ausdrücke er meiden muß.
Die Wortwahl lenkt die Gedanken. Nicht umsonst nennt man die Medien die "vierte Gewalt" im Staat neben Legislative, Judikative und Exekutive.
In der Politikwissenschaft spricht man gelegentlich von "Mediokratie".

Die Wissenschaft kann sich aber - wenn sie wirkliche Wissenschaft sein will - nicht darum kümmern, ob ihre Erkenntnisse politisch opportun sind oder nicht.
Allein der Wahrheit verpflichtet, ist es ihre Aufgabe, Unbekanntes ans Licht zu ziehen, Fakten darzustellen, Legenden aufzudecken und Falschaussagen zu revidieren.

Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes sichert die Freiheit des Wissenschaftlers.

Im Kreis der Sozialwissenschaftler haben es die Historiker besonders schwer. Sie wissen, daß vieles falsch ist, was in den Schulbüchern steht.
Aber das war wohl auch früher so. Schopenhauer faßte schon vor 150 Jahren sein Urteil über diese Wissenschaft in folgende Worte:
"Die Geschichte ist mit der Lüge infiziert wie eine Hure mit der Syphilis."
Anders ausgedrückt: Die Geschichte hat der Statistik den Rang abgelaufen, was die Unseriosität der Erhebungen und die Manipulation der Ergebnisse angeht.



München, November 1997
Prof. Dr. Franz W. Seidler


---

Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme

Verbrechen an der Wehrmacht / Franz W. Seidler (Hrsg.)
Kriegsgreuel der Roten Armee 1941/42. - Selent:
Pour le Mérite, 1997
ISBN 3-932381-03-3

@ 1997 Pour le Mérite. Alle Rechte vorbehalten
Pour le Mérite - Verlag für Wehrwissenschaften

Postfach 52, D-24236 Selent

Eigendruck
Gedruckt in Deutschland
...und
Zur Edition

Von den insgesamt 226 Original-Aktenbänden der Wehrmacht-Untersuchungsstelle stehen heute im Freiburger Militärarchiv längst nicht mehr alle zur Verfügung. Zunächst als Beuteakten von den Amerikanern mitgenommen, sind sie 1968 nur unvollständig nach Freiburg zurückgekehrt. Neben dem Fehlen kompletter Akten fällt besonders schmerzhaft das Verschwinden der meisten Originalfotos in den Akten auf.

Insofern ist es ein zeitgeschichtlicher Glücksfall, daß die Wehrmacht-Untersuchungsstelle selber eine jahrgangsweise Auswertung ihrer Untersuchungsergebnisse vornahm und für die Jahre 1941/42 jeweils einen Textband mit der Zusammenfassung von Einzeluntersuchungsergebnissen anfertigte, sowie je zwei Dokumentenbände mit Zeugenvernehmungen, Gutachten u. v. a. Die hektografierten Textbände enthalten Abzüge der Originalfotos auf Fotopapier, so daß diese unwiederbringlichen Dokumente für die Nachwelt gerettet sind. Das Buch "Verbrechen an der Wehrmacht" greift auf diese Jahrgangs-Auswertungen der Wehrmacht-Untersuchungsstelle zurück. Sachverhaltsschilderungen der Textbände und Vernehmungsprotokolle sowie Gutachten der Dokumentenbände wurden mit den Original-Aktenbänden hinsichtlich ihrer Authentizität abgeglichen.

In den Jahrgangsbänden der Wehrmacht-Untersuchungsstelle wurde nicht eindeutig chronologisch vorgegangen. Das liegt u. a. daran, daß manche Verbrechen aus dem Jahr 1941 erst 1942 aufgeklärt bzw. die Akten abgeschlossen wurden. Es hat sich für die Übersichtlichkeit dieses Buches deshalb als sinnvoll erwiesen, die Aufteilung in zwei Jahrgangsbände aufzugeben und die Fälle thematisch gegliedert in nur einem Band vorzulegen. Die Originaleinleitungstexte der Jahrgangsbände werden zu Beginn des Dokumentarteils hintereinander wiedergegeben, weil sie wesentliche Aspekte des Untersuchungsgegenstandes noch einmal herausarbeiten und mit Dokumenten belegen, die bei der Wiedergabe nicht fehlen sollten. Aus Gründen der Pietät wurden die Namen von Opfern stets abgekürzt. Die Vollnamen sind in den Freiburger Akten einsehbar. Die Namen von Richtern, Zeugen, Gutachtern etc. werden dagegen voll ausgeschrieben wiedergegeben.

Können echte Bilder jugendgefährdend sein? Wir meinen Ja. Viele der Bilder, die die Wehrmacht-Untersuchungsstelle als Beweismittel für gegen deutsche Soldaten begangene Grausamkeiten archiviert hat, sind so entsetzlich, daß selbst einem hartgesottenen Erwachsenen bisweilen der Magen rebelliert.
Wir haben uns daher entschlossen, den dokumentarischen Teil dieses Buches nicht im Internet zu veröffentlichen.


Wer sich par tout den Appetit verderben will, dem ist frei gestellt, das hier vorgestellte Buch von Prof. Dr. Seidler zu erwerben:
Pour le Mérite - Verlag für Wehrwissenschaften, Postfach 52, D-24236 Selent.
Veröffentlichungen / Auswertungen von Archive, werden dem Interessierten
im deutschen Netz vorenthalten, da so womöglich über das verordnete und
einzig gültige Geschichtswissen, in einigen Fällen Zweifel aufkommen könnten...

Einzelne Links, oder ganze HPs werden dazu einfach entfernt und damit
ins Ausland getrieben, nur damit hier keiner mehr eine andere als die vorgegebene
Meinung über ein Thema / Person-en, auf (un-)"deutschen Seiten" findet...


Zweifellos, würden aber überhaupt nur wenige interessierte "Wissenschaftler" (Privat geht nicht!),
eine solch aufwendige Auswertung wie der Autor, innerhalb mehrerer Archiven, auf sich nehmen wollen.


=> Deshalb ...weiter so in D, mit dem "Staatlich verordneten (eigenen) Geschichtsbild !"

Ihr seid sogar ja noch steigerungsfähiger als ich befürchtet habe und macht daraus einen nie enden wollenden Albtraum.
Nur bemerken einige der Linken wohl (noch?) nicht, das sie womöglich die Nächsten auf der Abschuss-Liste sein werden.
"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann (auch) gehen" - DAS gäbe wirklich ein böses Erwachen ...aber hallo !!!

---

Ich bekomme noch die Krätze, bei so viel "Indoktrierung von Polemik" und "Geschichtsklidderung" in diesem Land !!!!!
Demokratie, Meinungsfreiheit ... u.v.a mehr, werden bei uns für die "einzig opportune und gültigen Wahrheit" geopfert.

Es lebe der "wahre Sozialismus", mit seinen verbotenen / zensierten Informationsquellen,
völlig einseitigem und deshalb verzerrten und einzig in die Irre führenden "Aufklärung" ! :oops:


So oder so ähnlich wie ich im Moment, wird (sich) wohl auch ein Oppositioneller im III. Reich,
oder in der DDR, zuerst gefühlt und dann gedacht haben: Nichts wie raus hier -> so schnell es geht!



================================================

*Nachtrag*

Einem alten(?) EDV-Crack ist kein Trick zu schmutzig, um auch
an "scheinbar nicht mehr" vorhandene Seiten zu kommen:
Einfach den (hoffentlich noch) vorhandenen Original-Link in
diese Suchmaschine hier eintragen: http://www.archive.org/

=> Dort finden sich u.a. auch die fehlenden Seiten hinter dem obigen Link 8)


Hey ihr *Selbstzensur* in Berlin, ihr könnt vielleicht versuchen uns tag-täglich EURE Version
UNSERER Geschichte zu injizieren - das gesamte WEB zu zensieren, wird euch NIE gelingen !!! :P
"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit,
... aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten"
(Abraham Lincoln)


Gruß
Wolferl ;-)

Optimismus ist ein Mangel an Information.
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