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WolfVox (GER)
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Aktueller TV-Tipp:

28.10.2003 20:15 Uhr (Dauer 45 min) ZDF

Die Gefangenen


Schlimmer als die Hölle
Doku-Reihe, Deutschland 2003
Autor: Film von Ingeborg Jacobs und Stefan Brauburger

Die Bilder vom Marsch Tausender deutscher Soldaten in die sowjetische Gefangenschaft gerieten nach dem Krieg zu einem filmischen Symbol. An jene Menschen aber, die nicht an den Fronten kämpften und doch das gleiche Schicksal erlitten, erinnerten keine Film-Aufnahmen. Es waren Zivilisten, deren Leidensweg begann, als der Krieg zu Ende ging. Sie wurden von Stalins Sonderkommandos nach Überschreiten der deutschen Grenzen gefangen genommen und in die Sowjetunion verschleppt. Am helllichten Tage trennten NKWD-Männer Mütter von ihren Kindern, Jungen und ältere Männer wurden aus Kellern und Ruinen getrieben, Mädchen bei der Feldarbeit aufgegriffen. Oft ohne Nennung irgendwelcher Gründe wurden sie abtransportiert, weil Stalin täglich eine bestimmte Anzahl an Deportierten forderte. In Güterwagons ging es nach Osten, auf eine oft wochenlange Fahrt. Ziel waren Arbeitslager in Ukraine, in Stalingrad, im Kaukasus und im Ural, am Kaspischen und am Weißen Meer, in Sibirien, in Kasachstan und Usbekistan. Viele junge Frauen und Mädchen waren dabei, die gleichsam als "lebende Reparationsleistungen" für jene Verbrechen büßen sollten, die von den Deutschen und in deutschem Namen in der Sowjetunion begangen worden waren.
Direkt im Anschluß (gleicher Sender): Frontal21
... die (i.d.R.) das vorher Gezeigte noch zusätzlich mit Ihren Kommentare "würzen".
"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit,
... aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten"
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Beitrag von WM][ODIN »

Hallo !

z.Zt. findet bei uns (Dortmund) die Wehrmachtsausstellung statt. Das ist schon krass. Jedes Wochenende finden auch gegen Demo's statt (die unverbesserlichen :evil: ).
Die Russen waren nach dem Krieg aber nicht besser.
Zum Glück hat sich das bis Heute wieder gelegt, da ich eigendlich viel durch Europa groundhoppe (soviel Fussball-Spiele gucken wie es geht ca. 14500 weltweit) finde ich es merkwürdig das uns die Holländer am meisten Hassen danach kommen die Polen.
Das soll kein Vorwurf sein aber was können wir dazu das wir vor über 60 Idioten die Macht hatten.
Hoffendlich kommt diese Zeit nicht wieder !

MfG
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@WM][ODIN
z.Zt. findet bei uns (Dortmund) die Wehrmachtsausstellung statt. Das ist schon krass. Jedes Wochenende finden auch gegen Demo's statt (die unverbesserlichen :evil: ).
Dein Kommentar "krass" und "Unverbesserliche", verstehe ich eigentlich nur so - korrigier mich, sollte ich mich irren - das du dir die Mühe, z.B. diesen Thread komplett durchzulesen, leider wohl (noch) nicht gemacht hast.

Mir ist natürlich schon klar, das du dabei (nicht nur hier!) eine Menge Meinungen und noch mehr Text zu lesen hättest. Aber da solltest du eigentlich schon durch, damit du dir eine möglichst objektive Meinung, über dieses sicher nicht unwichtige (nicht nur deutsche!) Thema: "Vergangenheit" betreffend, einigermasen bilden zu können.


Falls du dich zukünftig zum Thema: "Wehrmachtsausstellung" im Speziellen, hier und anderst-wo äussern willst, würde es nicht nur mich freuen, wenn du dich nicht nur zum Thema: "deutsche Vergangenheitsbewältigung", das nächste Mal VOR dem Posten entsprechend ausreichend informieren würdest.
Zumindest mit einem ähnlich ausführlichen Interesse, wie bei deiner Begeisterung für Fußball-Spiele in ganz Europa.

Nicht nur ich danken dir jetzt schon mal dafür :wink:



P.S. Das Thema WKII und all seiner (damals) Beteiligten, ist meiner Meinung nach zu wichtig, damit diese (nur) in Schubladen, wie: "waren: schuldig und unschuldig", oder "besser oder schlechter" heutzutage eingeteilt bzw. gesteckt werden können.
Die "Wehrmachtsausstellung" ist dazu aber sicher NICHT geeignet, dies Schubladen-Denken auflösen zu können.

Dies ist nur meine persönliche Meinung dazu - mehr nicht.
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Beitrag von Type_0 »

Aber das ist schon dein LieblingsFred gel WolfVox :D


ich find da ja sowiso alle "heilige" waren,wie wir wissen,sollte eher die Bereitschaft zum Vergessen geschürt werden,weils nämlich langsam langweilt was vor "1000" Jahren war.
So lang ists nämlich her und es intressiert keine Sau mehr und das ist gut so.
Lang leben alle Helden und vorbei.Kriminelle und Geisteskranke exestieren jetzt noch mehr.

sry,aber das ist nur meine Meinung :wink:
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Aber das ist schon dein LieblingsFred gel WolfVox :D
Sicher nicht nur wegen dieses Freds - keine Frage :wink:

ich find da ja sowiso alle "heilige" waren,wie wir wissen,sollte eher die Bereitschaft zum Vergessen geschürt werden,weils nämlich langsam langweilt was vor "1000" Jahren war.
So lang ists nämlich her und es intressiert keine Sau mehr und das ist gut so.
Keine Frage, das du damit ein "hochsensibles" Thema, nicht nur was die ewig "Aufköchler" betrifft, damit ansprichst.

Nuuur... würde dies Thema an-sich, nicht bei jeder (un-)passendsten Gelegenheit - mal mehr-oder-weniger (un-)qualifiziert - angesprochen, sondern auch einmal objektiv und gründlich in der öffentlichen Diskussion stehen, dann wäre der sogenannter "Schlußstrich" darunter auch eher machbar - denke ich.
So gesehen, wird uns das Thema WKII und die deutschen "Zutaten" daran, wohl noch einiges länger verfolgen.


Leider gibt es wie damals (wohl) mittlerweile eine recht hohe Zahl an Gleichgültigkeit in der Bevölkerung was diesen Punkt betrifft, um hier eine entsprechende Wende in der allgemeinen Denkweise einleiten zu können, damit dieses Kapitel auch zukünftig nicht abgeschlossen werden kann.


Ohne eine gründliche und objektive Aufklärung ALLER damaligen Geschehnisse und beteiligten Nationen, wird zumindest uns Deutsche betreffend, das Thema (wohl) immer-wieder einholen (oder sogar dafür gesorgt werden, das dies regelmäßig der Fall ist) und wie ein Damokles-Schwert über uns allen, wie auch unseren Nachfahren kreisen.


Somit gilt, wie ich in einem anderen Beitrag zum Thema bereits (Sinngemäß) geschrieben habe: Wer seine Vergangenheit nicht kennt, oder sich nicht dafür interessiert und oder damit auseinandersetzt, wird auch keine Zukunft haben!

Dies mag zwar merkwürdig oder sogar falsch klingen - ich sehe es aber auch heute noch genau so.
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Beitrag von Type_0 »

Somit gilt, wie ich in einem anderen Beitrag zum Thema bereits (Sinngemäß) geschrieben habe: Wer seine Vergangenheit nicht kennt, oder sich nicht dafür interessiert und oder damit auseinandersetzt, wird auch keine Zukunft haben!

Dies mag zwar merkwürdig oder sogar falsch klingen - ich sehe es aber auch heute noch genau so.
Keine Frage,nur isses nicht "unsere" Vergangenheit.Hat nichts mit Geschichte zu tun.
Ich glaub auch dass diese Aufklärungsnachfrage und Bereitschaft dafür langsam ausgedient haben.
Dass das Ganze sowiso niemals vergessen wird dafür sorgt schon die Politik und die restlichen Irren.

Es bleibt letztlich jedem selbst überlassen wie er mit diesem Thema umgeht,Interesse an der deutschen Geschichte besteht deshalb nach wie vor,es ist auch eine interessante Geschichte,so oder so.Aber Rechtfertigungen in Sachen Aufklärung helfem dem Hero von damals auch nicht mehr,schade eigentlich,sonst könnte man ja den Arschlöchern von denen es zweifelsfrei mehr gab als Heros noch in den Arsch treten. :?
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Beitrag von No Mercy »

In diesem Thread haben wir (glaube ich) schon vieles "aufbereitet". Die Geschichte ist nicht mehr zu ändern ... die Sichtweisen und geschriebenen Halbwahrheiten schon.

Die grösste Verarschung ist für mich (im Moment) das Mahnmal für die jüdischen Opfer im 2. Weltkrieg. Damit wird die Diskriminierung der anderen Opfer (die es ja ebenfalls im 3. Reich gab) fortgesetzt. Das Nicht-Jüdische Opfer ist wohl weniger wert bzw. man wird diesen ein kleineres Mahnmal irgendwo bauen.

Diskriminierung ist wohl relativ. Mal ganz davon abgesehen das ich den Bau für einen politischen Witz halte ist der Bauort (Mitten in Berlin in Nähe des Reichstages .... man könnte es auch sarkastisch sehen in der Nähe des Führerbunkers) und auch die Baugrösse (ca. 19000 qm) reine Volksverarsche. Über den Baupreis will ich erst überhaupt nicht schreiben (zig Millionen + Folgekosten).

Ich kann diese Erbschuld nicht mehr hören bzw. lesen .... ich plädiere auch für ein Denkmal für den Atombombenabwurf auf Japan in der Nähe des Weissen Hauses. Ausserdem sollte ich ein Denkmal innerhalb der Vadikanstadt verlangen ... für die Opfer des Mittelalters. Wie wäre ein Mahnmal in Moskau für die Opfer der Hunnen (die sind auch durch Deutschland gezogen)? In Paris ... für die Opfer von Napoleon! In Rom ein Mahnmal für die getöteten Germanen und Kelten (Römisches Reich)?

Immerhin war die Initatorin des Mahnmals auch eine heisse Befürworterin der Austellung "Verbrechen der Wehrmacht". So schliesst sich der Kreis. Für diese "Heldentat" (Mahnmal) wird sie bestimmt das Bundesverdienstkreuz erhalten.
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Beitrag von deluxe34tr »

Also ich hätte nichts gegen die ganzen Mahnmale ;) Wäre doch schön anzuschauen; hier ein Mahnmal, da ein Mahnmal,

Tja, ne im Ernst, ich finde es schon OK, wenn es so dar gestellt wird, dass die Juden am meisten gelitten haben im WKII. Ihr Leid fing sogar weit vor dem WK an und hat auch mit Ende des WK's nicht aufgehört. Das ist aber wieder eine andere Geschichte. Ich möchte Euch z.B. die Reichskristallnacht in Erinnerung rufen. Also ich finde schon, dass die Juden am meisten gelitten haben. Sie waren quasi wie Freiwild. In Deutschland war sich kein Jude seines Lebens sicher und das OHNE GRUND. Das möchte ich mal betonen. Und da sind ganz alleine die NAZI's dran schuld. Ausrotten wollten sie die Juden. Und wenn deswegen heute ein Mahnmal gebaut wird, um an diese schreckliche Geschichte zu Erinnern, die nicht so weit zurück liegt, wie einige meinen, dann finde ich das in Ordnung. Es leben noch genug ältere Menschen aus der Generation, die das alles vielleicht noch nicht mal bewältigt haben, weil es auch nicht zu bewältigen ist, was damals geschah. Klar, das Leid war damals gross, viele Menschen haben gelitten, aber die Juden wurden vergast und verbrannt. Sie starben nicht an der Front oder in einem U-Boot. Sie starben, weil die verfolgt wurden. Das ist echt das grausamste, was ein Mensch durchmachen kann. Stell Dir nur mal vor; Du kannst keinem trauen und nirgendwo kannst Du Dir Deines Lebens sicher sein. Also wenn das kein Mahnmal wert ist, dann weiss ich auch nicht.

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Beitrag von No Mercy »

Lass es mich so erklären:
In den KZ´s wurde nicht unterschieden, ob jemand Jude, Zigeuner, Sinti, Roma (oder wie die ganzen Gruppen sonst noch hiessen) war. Diesen Rassimus gab es (angeblich) nur im 3. Reich. Anscheinend wird dieses aber heute noch fortgeführt, weil wieso wird sonst den Juden heute ein eigenes Mahnmal gebaut. Der tote Nicht-Jude ist es wohl nicht wert an solch einem "elitären" Platz sein Mahnmal vorzufinden (mal abgesehen davon das ich die Position in Berlin für eine reine politische Sache halte).

Die Nationalsozialisten haben beim töten keinen Unterschied zwischen den Gruppen gemacht, aber das scheint heute eher der Fall zu sein als vor 70 Jahren.

Noch einmal ein Kommentar zu Mahnmal selber. Ich halte es für überflüssig. Wer sowas will wird in Europa genügend Mahnmale finden (die KZ`s im Osten, Arbeitslager in Europa -auch in Deutschland- etc. werden heute noch finanziell unterstützt damit diese solchen Zwecken zugänglich gemacht werden können). Dies sind für mich Mahnmale!

Der "Prachtbau" in Berlin ist ein politischer Wink mit dem Zaunpfahl (vergesst nicht fleissig für die Sünden der Zeit zu zahlen ... nichts anderes). Mal ganz davon abgesehen das die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahre 2030 zig Milliarden (nicht Millionen) an Israel bezahlt (für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus).

... aber für die Zeit danach hat man schon vorgesorgt ... (Mahn)Mal nicht für die Opfer, sondern für die Erbschuld (Geld stinkt nicht).
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Ich bin im-großen-und-ganzen der selben Meinung, was meine 3 Vor-Poster zu diesem Thema geschrieben haben.
Selbst wenn diese 3 unterschiedliche Ansichten darstellen, so bleibt doch meiner Meinung nach der Kern enthalten.

Was mich insbesondere beeindruckt hat war, der Hinweis von No Mercy auf das Holocoust-Denkmal, welches ich ebenfalls für überzogen und völlig fehl am Platze halte. Nicht nur wegen der "wahnwitzigen" Kosten übrigens.

Wen soll dieses "Mahnmal" und mit welchen Hintergedanken, selbst in hunderten von Jahren, noch anklagen ? Das deutsche Volk an-sich, die Verbrechen, die von Deutschen (nicht nur) an Juden begangen wurden ?
Sitzt damit das gesamte deutsche Volk hunderte von Jahre auf der Anklagebank ? Darf und soll es dafür büßen bzw. genauer: NICHT nur bezahlen ? Ein wahrlich "perfider" Hintergedanke.


Ich bin der Meinung, das die Denkmaldiskussion, wie die Geschichtsaufklärung der damaligen Zeit an-sich in unserem Land, noch nicht einmal - wie bei anderen Nationen bereits seit Jahrzehnten größtenteils beeendet - angefangen wurde, schon werden bei uns bereits Anklagen für Jahrhunderte geschaffen.
Eine extra Beschichtung bekommt das ganze Ungetüm auch noch, gegen einen etwaigen Sprühdosen-Einsatz.
An fast alles wurde dabei gedacht, mit der bekannt "typisch deutschen" Gründlichkeit. Aber hallo...


Wie lange soll und muß ein Volk eigentlich für die Verbrechen die ALLEINIG seine (damalige!) Führung beschlossen und ein Teil seines Volk zu Unmenschlichkeiten aufgewiegelt oder befohlen hat, eigentlich dafür an den Pranger der Weltöffentlichkeit gestellt werden ?
(Anm. Jedes Staatsoberhaupt, das zukünftig nach Berlin als Gast kommt, darf und wird daran "vorbeigeführt" werden...)
Warum bekommt nicht jeder in seinen deutschen Pass gleich ein HK eingestempelt, damit dieser auch im Ausland sofort und unmisverständlich an jeder Passkontrolle gleich "korrrrekt" erkannt wird ?
Uuuups sry - das geht ja (so) überhaupt nicht.
Sämtliche Symbolik aus dem "Dritten Reich" publik zu machen, wurden uns bereits "vom Amerikaner" untersagt.
Zumindest gilt dies für die gesamte deutsche Bevölkerung. Für ihn natürlich nicht.
Aber egal. Dies ist eh nur wischi-waschi-Geschichte, wie so manches andere von "über dem großen Teich"


Zurück zum eigentlichen Thema.
Ist es nicht so, das die Masse der deutschen Zivilbevölkerung die Opfer und Leiden, die diese (i.d.R.) genauso völlig Unschuldigen durch Bombenterror, Flucht, Vertreibung, Verschleppung zur Zwangsarbeit, Massenvergewaltigungen, Verlust der Angehörigen in fast jeder Familie etc. - wie die Juden und andere Verfolgte damals - erleiden MUSSTEN ? Haben diese nicht während und nach dem Krieg mehr als teuer dafür bezahlt und diesen wird weder heute noch morgen (oder überhaupt?) ein Denkmal gesetzt, oder gar eine Entschädigung dafür bezahlt wie anderen ?
Noch nicht einmal eine Diskussion darf darüber aufkommen, sonst wird gleich wieder von Revanchismus gesprochen.
Nee, schon klar. Es gibt und gab keine (deutschen) Opfer. Wir sind schließlich DAS unmenschliche Verbrecher-VOLK.
Was sollte auch meine die Frage ? Sorry - dies ist mir auch nur so rausgerutscht.


Nicht einmal dem einfach Soldaten, der unter Befehlsgewalt stand und dadurch keine (eigentliche) Wahl hatte, wird heutzutage in der Heimat ein Denkmal für dessen völlig sinnlosen Tod gesetzt.
(Anm. Jeder Tod eines Soldaten UND Zivilist in Kriegszeiten ist völlig sinnlos, da dies sicher NIE Kriegsentscheidend ist)
Ich bin mir völlig sicher, das jede damals beteiligte Nation, dies heute - bei den Siegern sogar als Helden - umgesetzt hat.

Ich bin mir ebenso völlig sicher, das eine Kollektivschuld eines Volkes, in jeglichen Geschichtsbüchern einmalig sein dürfte.


Wer ein anderes Volk als Gemeinschaft unter Anklage stellt, und oder sich selbst (dadurch) frei von jeglicher Schuld danach, dabei oder davor spricht, verhält sich meiner Meinung nach ebenso rassistisch, wie der-jenige der diese im Kollektiv (nach Jahrzehnten oder noch länger) für eine bestimmte Sache anklagt... und, im Sinne des Wortes: auch heute und morgen noch "dafür bezahlen lässt".


Mit welcher Geste / Summe wäre hier - gewollt oder ungewollt - ein Ende der Schuld-und-Sühne eigentlich abgegolten ?
Meiner persönlichen Einschätzung nach, ist daran selbst in ferner Zukunft nicht gedacht, da es wenig Sinn machen würde die Kuh zu schlachten, die man (doch) so gut und vor allem ohne ein eigenes schlechtes Gewissen dabei zu haben, lange genug melken kann.

Ich befürchte eigentlich nur, das durch diese melken und ständig an das schlechte Gewissen appelieren, der Sinn und Unsinn daran, mit der Zeit nur immer stärker in Zweifel gezogen wird.
Falls ... diese eines Tages publik gemacht werden.
Wobei die bis heute bezahlten Summen, immer noch nicht veröffentlicht wurden. Wie auch manch andere Geschichte.

Vor allem dann, wenn für dieses Geld u.a. Waffen gekauft werden, um damit ein anderes Volk (z.B. die Palistinenser) - gestern, heute und morgen - nur noch "effektiver" damit töten zu können.

Aber hallo. Welch Blut-Geld! Wenn dies mit der einen Hand genommen und mit der anderen damit getötet wird.
...
..
.



Noch etwas von mir zum Thema: Denkmal, das in Deutschland fehlt.
Wo steht bei uns auch nur EIN Denkmal vom 30jährigen Krieg, der ca. 1/4 der deutschen Bevölkerung insgesamt gekostet hat, die teilweise auf grausigste Art-und-Weise, durch Folterungen(z.B. der Schwedentrunk etc.), Hunger und oder Krankheiten, völlig sinnlos um ihr Leben gebracht wurden, nur weil ein (Religions-)Kriegsschauplatz mitten in unseren Städte, Dörfern und Gemeinden abgehalten wurde ?
Hexenverfolgung, die Kreuzzüge, überhaupt die gesamten Glaubensverfolgungen seit der Römerzeit etc. ?
Ein schier endloses Thema an Unmenschlichkeit und Grausamkeiten, die selbst beim Jugoslawien-Krieg nicht halt machten.

Das lt. eigener Aussage "auserwählte Volk", nimmt sich halt nur das, was es mit dem geringsten Widerstand bekommen kann. ... und Geld stinkt bekanntermaßen nicht.
Schon gar nicht dann, wenn man es von jemandem mit einem Kollektiv-Schuld-Gewissen, "quasi" aufgedrängt bekommt.



@No Mercy

Zu diesem Hinweis:
Immerhin war die Initatorin des Mahnmals auch eine heisse Befürworterin der Austellung "Verbrechen der Wehrmacht". So schliesst sich der Kreis. Für diese "Heldentat" (Mahnmal) wird sie bestimmt das Bundesverdienstkreuz erhalten.
... noch etwas.

Na logisch, wird Sie dafür das Bundesverdienstkreuz (am Bande?) verliehen bekommen. Was dachtest du denn?
Das bekommt doch heutzutage (fast) jeder, der sich um Teile, oder das gesamte deutsche Volk verdient gemacht hat.
Der "Zentralrat der Juden in Deutschland", NICHT "... der deutschen Juden", wird schon dafür Sorge tragen.
Dessen bin ich mir eigentlich schon heute sicher.
In der Laudatio heist es dann sinngemäß: "... hat sich um ein friedliche Aussöhnung zwischen ... verdient gemacht" o.s.ä.
Na wenns sonst nichts ist...


Der Zentralrats-Satz ist keine Wortspielerei von mir, sondern verdeutlicht ganz gut, wer unser eigentliches Gewissen ist.
"Öfter mal ins (schlechte) Gewissen reden..." bewirkt(e) bereits manches Wunder - so scheint es nicht erst seit heute.


Ein "relativ" aktueller Beitrag hier: http://portale.web.de/Schlagzeilen/Part ... id=3863637
spricht sicher nicht nur das schlechte "deutsche" Gewissen (wieder einmal) an.
CDU-Abgeordneter nennt Juden «Tätervolk»


Frankfurt/Main (dpa) - Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann hat nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks in einer Rede den Holocaust verharmlost und Juden zugleich als Tätervolk bezeichnet. Hohmann habe bei seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in seinem Heimatort Neuhof bei Fulda gesagt, vor allem jüdisch-stämmige Bolschewisten seien für die Verbrechen während der kommunistischen Revolution in Russland verantwortlich.

«Juden waren in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv. Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als Tätervolk bezeichnen», zitiert das hessen-Fernsehen Hohmann weiter.

In dem am Donnerstag gesendeten Beitrag sagte Dieter Graumann von der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, er sei angewidert. «Der Antisemitismus in Deutschland ist über die Stammtische gewandert und im Deutschen Bundestag angekommen.»

Die hessische SPD forderte den Ausschluss Hohmanns aus der CDU-Bundestagsfraktion. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer kündigte in der Sendung an, die Partei werde mit Hohmann reden.

Die Hessen-CDU distanzierte sich von Hohmanns Äußerungen. «Diese Haltung und Sprache Hohmanns ist nicht die unsrige», erklärte der Generalsekretär des Landesverbandes, Michael Boddenberg, in Wiesbaden. Zudem forderte er Hohmann auf, «derart unhistorische, falsche und unakzeptable Äußerungen zu unterlassen».

Nach Angaben des hessischen Rundfunks hatte der CDU-Verband Neuhof die Rede auf seiner Internet-Seite veröffentlicht.
Am Donnerstagabend war sie dort nicht mehr zu finden.



© dpa - Meldung vom 31.10.2003 07:36 Uhr
Dies zu kommentieren, kann ich mir grade noch (so) verkneifen.
Wobei es bei der einen oder anderen "Geistesgröße" wohl besser gewesen wäre, meinem Beispiel zu folgen.

Wobei ich mich doch frage, wo in dem Zitat eigentlich von einer "Verharmlosung des Holocaust" die Rede ist ?
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Bau des Mahnmals stoppen?

Beitrag von No Mercy »

Hier habe ich eine interessante Quelle gefunden.

Hier der Link auf die News vom Welt.de:
http://www.welt.de/data/2003/10/30/189549.html?s=1

------
Auszug aus dem Interview:

Nicht wegen Degussa fordert Rafael Seligmann, das Berliner Holocaust-Mahnmal zu stoppen

Rafael Seligmann, seit 1999 freier Publizist in Berlin

Weil die Firma Degussa ein Schutzmittel gegen Graffitis auf den Betonstelen liefern sollte, sind die Bauarbeiten am Holocaust-Mahnmal in Berlins Mitte vorläufig unterbrochen worden. Eine Tochterfirma von Degussa hatte von 1941-1944 das Zyklon B geliefert, mit dem in Auschwitz bis zu einer Million Menschen vergast wurden. Über den Streit sprach Sven Felix Kellerhoff mit dem Schriftsteller und Journalisten Rafael Seligmann.

DIE WELT: Das Kuratorium der Mahnmal-Stiftung hat einen Baustopp verhängt. Eine richtige Entscheidung?

Rafael Seligmann: Taktisch ist es eine falsche Entscheidung, aber strategisch richtig. Ich bin überzeugt, die Arbeiten am Holocaust-Mahnmal sollten endgültig eingestellt werden.

DIE WELT: Eine Tochterfirma von Degussa ließ im Zweiten Weltkrieg Zyklon B herstellen. Grund genug, den Konzern heute vom Bau des Holocaust-Mahnmals auszuschließen?

Seligmann: Nein. Sonst müsste man in Deutschland mit einer Art "Firmen-Selektion" beginnen. Man dürfte nicht mehr mit der Deutschen Bahn fahren, weil die Reichsbahn Juden in die Vernichtungslager transportiert hat, nicht mehr Mercedes fahren, nicht mehr die Banken in Anspruch nehmen. ...

... DIE WELT: Wie sollen, wie können sich heutige Deutsche der Verantwortung stellen?

Seligmann: Indem sie mit dem Wissen um die Vergangenheit heute eine verantwortungsvolle Politik betreiben. Das darf sich nicht auf Juden beschränken - es ist ein Gebot der Humanität, sich gegen jede Diskriminierung wegen Religion, Geschlecht, Nationalität zu wehren.

DIE WELT: Wie sollte es mit dem Holocaust-Mahnmal weitergehen, wenn ein neuer Anbieter für Graffiti-Schutz gefunden ist?

Seligmann: Ich appelliere, den Bau des Mahnmals einzustellen. Die große Mehrheit der Berliner Bevölkerung trägt den Bau des Mahnmal nicht mit. Es ist die Kundgebung einer oktroyierten politischen Korrektheit des Kuratoriums und einer Reihe von Politikern, die auf die Weltmeinung schielen. Ihnen ist wichtig, was "die" Amerikaner sagen, "die" Israelis, "die" Juden. ...

... DIE WELT: Ist Jörg Friedrichs Buch "Brandstätten" über das Leid deutscher Opfer im Bombenkrieg ein Tabubruch?

Seligmann: Keineswegs. Im Gegenteil erscheint es mir notwendig, jegliches menschliche Leid zu dokumentieren. Es gibt keine Legitimation, Zivilisten zu bombardieren. Der Bombenkrieg gegen deutsche Städte hat den Zusammenbruch des Dritten Reiches nicht beschleunigt, er war daher ein Verbrechen. Mich stört es, wenn man solche Erkenntnisse nicht betonen "darf". Natürlich dürfen wir!

DIE WELT: Es ist ein Common Sense, derlei nicht zu äußern.

Seligmann: Dieser Common Sense ist verlogen - wie die gesamte "politische Korrektheit". Wenn jemand Leid erlitten hat, ist es sein Recht, das zu beklagen.

DIE WELT: Relativiert die Darstellung deutschen Leids deutsche Verbrechen?

Seligmann: Nein. Die Infamie der Nazis bestand darin, Menschen verschiedenen Wert beizumessen - und "lebensunwertes Leben" zu vernichten. Jüdisches Leben ist so wertvoll wie deutsches und palästinensisches. Nicht mehr und nicht weniger.

------

In dem Bericht sind noch mehr interessante Fragen beantwortet. Das Interview ist aktuell (habe ich mir also nicht aus irgendeinem Archiv rausgekramt).

Den Bau des Mahnmals beenden? Ich hoffe es wird so kommen, aber unsere Politiker haben in solchen Sachen noch immer gegen die eigene Bevölkerung entschieden (dazu zähle ich auch dann Rafael Seligmann und der ist jüdischer Deutscher).
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Beitrag von Type_0 »

Passt dieses Denkmal nicht gerade jetzt unsrer wirtschaftlichen Situation wegen wie die Faust aufs Auge???
Um die Zahlungsmoral stehts doch nicht wirklich grad gut.Es wird mit Sicherheit nicht das letzte und grösste sein!
Mit Antigraffitischutzschicht,hehe,das nächste braucht ein Energieschild und einen Ort zu Ort Transporter,weil ich wirklich hoffe dass einigen daran der Kragen platzt!Es reicht!

Aber,und da bin ich mir sicher,sollte der finanzielle Karren dieser Nation noch weiter in den Bach abrutschen wird sich wohl kaum ein deutscher "Verantwortlicher" finden der öffentlich seinen Missmut darüber verkündet,sowas nennt man Zweckmässigkeit im übelstem Sinne!
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Re: .

Beitrag von deluxe34tr »

No Mercy hat geschrieben:Lass es mich so erklären:
In den KZ´s wurde nicht unterschieden, ob jemand Jude, Zigeuner, Sinti, Roma (oder wie die ganzen Gruppen sonst noch hiessen) war. Diesen Rassimus gab es (angeblich) nur im 3. Reich. Anscheinend wird dieses aber heute noch fortgeführt, weil wieso wird sonst den Juden heute ein eigenes Mahnmal gebaut. .
Also dazu muss ich noch folgendes sagen; es waren die Juden die mit einem Judenstern auf der Brust rumlaufen mussten und es waren die Juden, bei dem kein Deutscher mehr einkaufen sollte. Von daher passt es schon, wenn man behauptet, dass die Juden am meisten zu Leiden hatten. Klar vergast und verbrannt wurden auch Deutsche und romas, keine Frage, aber warum? Weil sie vielleicht mit Juden unter einer Decke steckten bzw. Juden unterschlupf boten. Aber alles über einen Kamm zu scheren und zu sagen, die Juden haben nicht mehr gelitten als alle anderen auch, ist nicht richtig. Die Juden hatten noch nicht einmal ihre menschliche Würde, was ja wohl weit aus wertvoller ist als sonstwas. Wenn ein Mensch seine Würde verliert, ist es das schlimmste was passieren kann. Und um an dieses schlimme Schicksal der Juden zu erinnern finde ich es gut ein Mahnmal zu setzen. Der Ort mag vielleicht ein wenig Unglücklich sein, der der Punkt, dass ein Mahnmal errichtet wird, finde ich absolut richtig. Zumal ging die Judenverfolgung von den Deutschen aus, oder? Also gehört ein Mahnmal diesbezüglich auch nach Deutschland und am besten dahin, wo es jeder sieht und erinnert wird.[/quote]

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Beitrag von Type_0 »

Ob es nun die Juden,Romas,geistig zurückgebliebene oder sonst irgendwelche Imigranten waren,fest steht das es alle Menschen waren und systhematisch ermordet wurden.
Das Leid jedes einzelnen ist unermessbar und es ist unbestritten dass soetwas niemals vergessen werden darf.
Nur daraus mehr oder weniger Profit zu machen das stinkt.Und so siehts aus,sowas kann man einfach nicht gut machen,weder mit Geld noch mit Denkmählern.Und jedem halbwegs interligenten Menschen düfte klar sein was damals geschah,nachvollziehen kann das niemand.
Was hilfts denn wenn sich Generationen danach immer noch schuldig fühlen sollen,es ist der Lauf der Dinge und der Zeit,nicht dem Vergessen wegen,sondern der Heilung.Es ist vorbei,so sehs ich,man muss auch mal umblättern können.
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No Mercy
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Beitrag von No Mercy »

@deluxe34tr:

Noch mal ein Auszug meines Kommentares:
Noch einmal ein Kommentar zu Mahnmal selber. Ich halte es für überflüssig. Wer sowas will wird in Europa genügend Mahnmale finden (die KZ`s im Osten, Arbeitslager in Europa -auch in Deutschland- etc. werden heute noch finanziell unterstützt damit diese solchen Zwecken zugänglich gemacht werden können). Dies sind für mich Mahnmale!

Der "Prachtbau" in Berlin ist ein politischer Wink mit dem Zaunpfahl (vergesst nicht fleissig für die Sünden der Zeit zu zahlen ... nichts anderes).
Mahnmale gibt es in Deutschland genug, aber DIESES Bauwerk (Mahnmal ist es für mich nicht, weil ich den Sinn anders deute) ist nicht nötig.

Ich habe z. B. das KZ Buchenwald gesehen, dies war ein Mahnmal! Dieses wird auch mit deutschen Steuergeldern soweit wie möglich den Besuchern zugänglich gemacht um einen Eindruck zu vermitteln. Das ist ein Symbol für die Opfer.

In Berlin (ich finde gerade die Nähe zum Führerbunker "sehr originell") wird dagegen eine politische Machtdemonstation veranstaltet.
Mein Motto: Show no mercy

Wissenschaft appelliert an die Intelligenz, Religion an die Dummheit.

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