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No Mercy
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Klar!

Beitrag von No Mercy »

@Bazillus: Klar, kann ich die meisten deiner Ausführungen verstehen.

Das was ich als erstes abschaffen würde ist die doppelte Staatsbürgerschaft (evtl. noch bei Kleinkindern belassen). Es gibt da den Spruch: "Ich kann nicht 2 Herren gleichzeit dienen". Ist irgendwie was wahres dran. Je nach "Wetterlage" bin ich mal das eine, oder das andere (je nachdem wo der grössere Vorteil für mich ist).

-------

Wenn ich mir die momentane EU-Politik anschaue kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Anscheinend haben die NULL aus der Entwicklung in Jugoslawien gelernt (Nationen werden zusammengeworfen, die noch gar nicht richtig dafür geeignet sind). Die EU ist fast eine reine Wirtschaftsvereinigung. Ein europäisches Nationalgefühl besteht bestenfalls in ganz kleinem Rahmen. Sollte einmal die Wirtschaft RICHTIG den Bach runter gehen wird früher oder später die EU wieder in Einzelstaaten zerfallen (dann kann man aber nur hoffen, daß dies friedlich abgeht). Die EU wird (meiner Meinung nach) nur dann längerfristig erhalten bleiben, wenn es geschafft wird ein "wir-gefühl" zu erzeugen (d. h. nicht nur die Wirtschaftsunion, sondern auch eine Nationale Union zu vollziehen).
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titus
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Beitrag von titus »

Deswegen frage ich ich mich immer, was das Land Türkei in der EU zu suchen hat? Deren Kultur und Geschichte ist nicht "abendländisch" oder sehe ich da was falsch :?:

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Bazillus
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Beitrag von Bazillus »

eben,und ich behaupte das die ins boot holen wegen der "lage" dies nun mal haben ...........ist doch das tor zum russen und zum islam.........
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Beitrag von Bazillus »

@No Mercy

das wird sich zeigen was nun EUROPA heisst,aber solange untereinander ständig jeder jedem an das bein pisst..........
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WolfVox (GER)
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Zum Thema Ausländer bzw. Fremdarbeiter und deren freiwilligen Intergration in Deutschland denke ich, bestehen die Probleme nicht erst seit ein paar Jahren. Als die ersten Nicht-Deutschen - ich denke es war Ende der 50er oder Anfang der 60er Jahre - nach Deutschland eingeladen wurden hier Arbeit zu finden, war dies eigentlich auch kein Problem. Natürlich war dies natürlich auch Aufgrund des abzusehenden Wirtschaftsaufschwungs und der immer noch bestehenden Kriegsfolgen begründet, da es in Deutschland an allen Ecken an männlichen Arbeitskräften mangelte.
Zum Problem wurde die ganze Geschichte meiner Meinung nach auch dann NICHT, als diese später Ihre Familien nachholten.
Natürlich wurde hier auch nicht weit genug vorausgedacht, da jeder eigentlich nur seinen eigenen steigenden Wohlstand innerhalb der 4 Wände sah und die meisten im Schutz der Großfamilie aufwuchsen. Der Arbeitsplatz für den Familienernährer war deshalb eigentlich auch nicht abzusehen, das dieser jemals in Gefahr geraten könnte bzw. das dieser einmal von einem "Ausländer" besetzt werden würde.
Wie auch ?? Da hätte man schon Hellseher sein müssen, um die Veränderungen die kamen vorherzusehen.

Bereits Mitte bis Ende der 70er Jahren war aber eigentlich bereits abzusehen, das der unkontrollierte Zustrom an Arbeitskräften eigentlich besser reglementiert werden müsste. Nur hat damals unsere Regierung bzw. die gesamte Arbeitgeberschaft, entweder das Problem nicht als solches erkannt, oder ganz im Gegenteil sogar noch auf einen größeren Zustrom gedrängt, indem Deutschland dann auch für politisch Verfolgte (ja ja, das eigene schlechte Gewissen zu diesem Thema ist schon sehr belastet gewesen... und dem Anfangs nur zögerlichen Misbrauch der Politischen, später im größeren Stil und dem dadurch zusätzliche nötigen Finanz- und Kontrollaufwand!) noch zusätzlich geöffnet wurde.

Hinzu kamen dann noch während der 80er-Jahren die jährlich Hundertausende von Russland- oder sonstwo im Osten lebenden (mutmaslich) Deutschstämmigen, welchen natürlich (logisch für die verantwortliche damalige Bundesregierung) die Einreise in Ihr Mutterland auf gar keinen Fall verwehrt werden konnte.
Natürlich war dies der damaligen Sowjetunion eigentlich nur recht wenn diese das Land verliesen, was Sie aber andererseits nicht unbedingt daran hinderte, für den Verlust sich von unserer Regierung auch noch entsprechende Kredite finanzieren zu lassen. Was später dann in weitere Kredite mündete, nur damit die Entvölkerung ganzer Landstriche dort wenigstens einigermaßen gestoppt werden konnte.

Als das Problem der Zuwanderung bzw. Anzahl der Fremdarbeiter in Deutschland schließlich erkannt wurde und entsprechend angegangen worden war dieses zumindest Ansatzweise zu regulieren, schneite uns unerhofft und eigentlich von den meisten eher unerwartet auch schon die Wiedervereinigung ins Haus.
Gut und ein Segen für die Industrie, eher schlecht für viele der Arbeitnehmer und deshalb Anfangs ein Klassenkampf.

Nun ja.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt denke ich, wurde eigentlich erstmalig ernsthaft über das Problem nachgedacht.
Leider dann wohl wiederum etwas zu spät, da ein paar Jahren später bereits die europäische Währungsunion auf den Weg gebracht wurde. Mit Ihr folgte das (verbriefte) Recht der freien Arbeitsplatzwahl eines jeden und in jedem Land seiner Wahl in Europa, was "unser" Problem auch nicht gerade geringer machte.

Das einzige was dabei unseren Großkonzernen nur einfällt, sind ihre (scheinbar) immer größer werdenden Belastungen anzuprangern (während einige davon z.B. DB bereits seit Jahren(!) NULL Steuern entrichten), und andererseits für deren (Massen-)Entlassungen bzw. Androhung oder teilweise sogar größtenteils deren Durchführung eines Umzugs innerhalb der europäische Union oder an den Rand davon, selbst ins überseeische Ausland nur damit begründen zu können.

Verkauft wird natürlich weiterhin zu in Deutschland-produzierten Preisen - wir habens ja. Solange es aber Verbraucher gibt, die deren nur einseitigen Spielchen (noch) mitmachen, wird dies auch in absehbarer Zeit bestens funktionieren.

Fazit: Ich sehe erstmal (nur) ein Problem mit dem Einfluß unserer Wirtschaft auf die Politik, als mit einer Überfremdung.
Zumindest sehe ich dies eher als DAS vordergründige Problem an.
Zweitens, wird z.B. die Türkei denke ich, auch in den nächsten Jahren zu recht keinen Zutritt zur EU erhalten, da dies das ganze Thema z.B. der Integration, nicht nur für Deutschland nur noch verschärfen würde.
Drittens, gab es wohl in der Vergangenheit ausreichend Möglichkeiten das Problem bereits im Ansatz zu lösen, nur wurden die Chancen dazu entweder verpasst, verdrängt oder auch nur zu "großzügig" gehandhabt.
Viertens, sind z.Zt. immerhin politische Lösungs-Ansätze zumindest erkennbar, wenn auch wieder einmal erst 5 vor 12 ist.
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Zurück zum Thema!

Beitrag von No Mercy »

Habe einen Link gefunden über die Strafverfolgung der NS-Verbrechen von 1945-1997 in der BRD:

http://www1.jur.uva.nl/junsv/StrafverfolgungBRD.htm

Ist zumindest als Grundbeitrag zum Thema interessant.

------

Zusätzlich eine "schönen" Link zu den Aktivitäten der Alliierten bei der Judenbefreiung:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,2006307,00.html
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@No Mercy

Soeben im RTL (Spiegel-TV) gesehen: Luftangriff auf Berlin.
Mein Fazit des Beitrags: Bewusstes weglassen von Fakten von toten Zivilisten, einzig die Erwähnung von an die 22.000 Opfer bei einem Angriff (1945) und das noch weitere 81(!) weiter Angriffe folgten.
Man beachte die Jahreszahl, es war bereits 1945.
Ausserdem war das Bedauern eines damals beteiligten amerikanischen Bomberpilots zu sehen und zu hören, welcher die zivilen Opfer bedauerte, und gleichzeitig erwähnte, das so etwas leider das Schlimme am Krieg sei, das dabei (auch) zivile Opfer zu beklagen sind.
=> Solche Aussagen von amerikanischen Bomberbesatzungen wurden übrigens bereits in anderen ähnlichen Sendungen mehrfach gezeigt, deshalb wussten diese wohl ganz genau, was Sie aus ca. 10.000 Meter unten (evtl.) treffen bzw. was Sie damit angerichtet hatten.
Dies ist deshalb heutzutage genau so wenig entschuldbar, wie eine ähnliche Aktion eines deutschen Soldaten, der (nur) sein(en) Befehl(e) ausführte.
Angeklagt werden deshalb aber auch nur die Verlierer, wie gehabt.

Den Hammer aber brachte der damals (1945) erst 13-jährige Michael Degen, mit seiner Aussage, Zitat: "Er konnte damals als Jude in Berlin untergetauchen..." (Aber hallo, ohne Schutz und Ernährung in einer Bombenkraterlandschaft überleben ??? na na...) mit seinem Kommentar zu den damals in Berlin zu beklagenden zivilen Opfern, mit der Aussage, Zitat: "... diese wussten im Gegensatz zu den Opfern in KZ`s und Vernichtungslagern, wenigstens warum sie starben".

=> Herr Degen, erstmal sind es auf beiden Seiten nur Unschuldige, die bei welchem unmenschlichen Terror auch immer, dabei zu Tode kamen. Nicht mehr und nicht weniger !
Ob Ihres Glaubens, oder auch Aberglaubens-Willen ist dabei absolut irrelevant, da in der jeweiligen Sichtweise des Einzelnen begründet und deshalb KEINER davon den Tod in welcher Form auch immer, jemals verdient hätte bzw. dieser zu recht über Trauer in ihre familien brachte.
Alle (zivilen) Opfer die zu beklagen waren, sind aber dennoch Unrecht und egal wo oder wie, ebenso sinnlos gewesen.
Die militärischen Opfer oder auch Täter damals, standen unter Befehlsgewalt Ihrer bzw. ihres Vorgesetzten und fallen deshalb ausdrücklich nicht in diese Kategorie.
Ansonsten enthalte ich mich jeglichen weiteren Komentars zu dieser "Sendung".

+++++++++++

Dazu habe ich ebenfalls noch einen, wie ich meine interessanten Link gefunden:

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/staedte/

Man beachte dort, beim 1000-Bomber-Angriff auf Köln Ende Mai 1942. Dieser wurde wie die meisten Angriffe von der Insel, gezielt auf bewohntes Stadtgebiet, wie es weiter oben bereits beschrieben und vom damaligen britischen Luftmarschall angeordnet wurde, durchgeführt.
Ergebnis: zivile Opfer die anschließend zu beklagen waren: 474(!)

Ob sich da nicht einer, oder gar mehrere(?) nicht nur etwas verrechnet haben bei der Gesamt-Zahlangabe ??

Ebenso sind wohl die anderen dort erwähnten Zahlen wohl nicht nur etwas geschönt, siehe auch Hamburg, Dresden etc.
Angst vor Revanchismus, oder was sollen diese Zahlen aussagen ??
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Köln?

Beitrag von No Mercy »

Die Zahlen zu Köln könnten stimmen (zumindest hab ich einen anderen Link mit gleicher Anzahl gefunden). Es wird ja auch nichts über die Anzahl der Verletzten ausgesagt (die waren dann ja nicht als tot zu vermerken -- dürften wohl mehr gewesen sein). Hier der Link:

http://www.nrw2000.de/ns/tausend_bomber.htm

Zusätzlich hab ich noch einen Link allgemein zu Köln in den Kriegsjahren gefunden (mit Einzelschicksalsbeschreibung):

http://mitglied.lycos.de/asucher/kind-buch/

-------

Dann noch einen Link den ich nicht als ganz unbefangen beschreiben möchte (Wahrheit wird mit ziemlicher Unschuldsannahme für Deutschland beschrieben). Also nicht 100 % für bare Münze nehmen, aber einige Wahrheiten stehen schon drin.

http://www.kds-im-netz.de/zeitgst/ueberf.htm

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Beitrag von WolfVox (GER) »

@No Mercy

Ich habe an der Anzahl der zivilen Opfer eigentlich auch nur deshalb meine Zweifel,
da diese auch nur einfachheitshalber jeweils von einem Autor zum anderen jeweils "übernommen" werden konnten ?
Geschichtsschreibung a la "wird schon passen bzw. stimmen, wenns woanderst genau so gestanden hat..."

Wenn man dabei jedoch einiges berücksichtigt, wie in meinem Link zu lesen war ...
Dagegen setzten die Briten ganz bewußt auf systematische Bombardierungen reiner Wohnviertel fernab von Militär- und Industrieanlagen, um den Lebens- und Verteidigungswillen der deutschen Bevölkerung zu brechen. Mit der Ernennung von Arthur Harris (1892-1984) zum Befehlshaber des britischen Bomber Command (BC) im Februar 1942 nahmen die gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu.
...und dabei einen 1000(!)-Bomber-Angriff auf eine - damals zugegebenermaßen - noch nicht Millionenstadt, und dabei die Bombenlast, die jeder einzelne Bomber auf die Innenstadt "abladen" konnte gegenüberstelle, dann habe ich schon so meine Zweifel an den tatsächlichen Anzahl der Opfer.
3000 Tonnen Bomben auf Köln.
Rund 1250 Maschinen der Royal Air Force nahmen Samstagnacht am größten Luftangriff der Welt Teil. Über 1000 von ihnen bombardierten die Gegend von Köln. In 90 Minuten warfen sie 3000 Tonnen Bomben ab. Es war die vernichtendste ein-einhalbstunde, die ein Zielgebiet jemals erlebt hat. Viele der Bomber-Lancaster, Stirling, Halifax- können bis zu 8 Tonnen Bomben schleppen, Sprengbomben wurden zu Tausenden abgeworfen, Brandbomben zu Zigtausenden.
Ääääh, kann ich nicht rechnen, oder war ich damals auf der Baumschule ??
Widersprechen sich hier eigenltich nicht "ein wenig" die Zahlenangaben ??
1000 Bomber a Traglast max. 8 Tonnen = 3000 Tonnen ???
Eine etwas merkwürdige rechnerei, oder ?!

Dies ist bzw. war aber auch "nur" die bzw. eine persönliche Einschätzung eines Augenzeugen. Was, oder wieviele tatsächlich "abgeladen wurde, und mit welchen tatsächlichen Opferanzahl deshalb wohl eher und genauer zu rechnen ist, wird wohl deshalb nur eine Randnotiz der Geschichte bleiben, fürchte ich.
Man sollte übrigens bei den angegebenen Zahlen immer bedenken, das selbst die damalige ortsansässigen NS-Führung stets angewiesen war, um die Zivil-Bevölkerung nicht unnötig zu demoralisieren (warum auch immer dies scheinbar überhaupt nötig war...), solche Verluste möglichst gering weiterzumelden.
Siehe auch dir dortigen Zahlenangaben über die Toten in Hamburg (Unternehmen: Gommorah!) und Dresden.
Aber wie auch immer...

Das einzelne gegeneinander Aufrechnen an Opfer bringt eigentlich überhaupt rein gar nichts, dies nur zum Verständnis.
Jedoch andererseits an die Zahlen der von Deutschen getötetene Zivilisten einfach mal eben ein- oder zwei Nullen anzuhängen und die der deutschen Seite einfach "ein wenig" herunterzurechnen, oder gar fast komplett unter den Tisch der Ereignisse fallen zu lassen, ist und bleibt deshalb trotzdem eine Verfälschung der geschichtlichen Ereignisse.
Nicht mehr und deshahb aber auch nicht weniger.



Übrigens in deinem Link zu Einzelschicksale fand ich ein höchst interessanten Satz des Autors
Es gab zwar Flüsterpropaganda und es wurde in kleinem Kreise geschimpft, viele sagten, sie wollten lieber ihr ganzes Leben nur trocken Brot essen, wenn nur der Luftterror aufhöre und es gab Angst vor Denunziation und Verhaftung, wenn ein Deutscher nicht mit H. hielt.
... und dies war schon 1942, wenn nicht sogar früher eher die die Regel als die große Ausnahme.
Deshalb im Nachhinein von einem fanatischen Kadaver- oder auch Führergehorsam bis zum bitteren Ende, wie es von manch einem heutzutage vor-schnell herausgeplaudert wird zu sprechen, kann eigentlich eher keine Rede sein, finde ich.
Zumindest was das Mehrzahl der jeweils betroffenen Zivilbevölkerung und die größte Anzahl der Soldaten betrifft.
Bei den Soldaten spätestens ab Stalingrad bzw. nach deren ersten Heimaturlaub und dem "Anblick" ihrer Heimat.


Übrigens. Dein letzter Link hats durchaus in sich.
Jedoch ist deren Inhalt schlicht und ergreifend nur Peanuts in der Geschichtschreibung.
Zumindest aber aus Sicht der Sieger.

Natürlich gehört dies ebenfalls zum immer wieder angesprochenen Thema "unaufgearbeitete" deutsche Geschichte.
Aber dies ist ja dem einen oder anderen nicht nur einmal in dem gesamten Thread aufgefallen, denke ich.
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Beitrag von Moffen »

Verbrechen der Wehrmacht??

nun beide SS und Wehrmacht hatten doch nur ein Zweck. Töten..nein Ermorden. Wer jetzt "böser" war und wer nicht ist doch scheißegal!

Jeder der direkt oder mit vollen wissen indirekt tötet ist ein Verbrecher ( Selbstmord bzw außer wenn man darum gebeten wird, aber dass pasiert eher selten, hab ich mir sagen lassen).



Dummheit und Feigheit
Erpresst wurde bestimmt keiner
und wenn doch
so gilt dies für sie nicht



Sicher haben sich die Amis sehr spät direkt in den Krieg eingeschaltet und wenn sie nur ein paar Monate früher am eingegriffen hätten, wären einige 100.000 bis 1.000.000 am Leben geblieben, aber bedenkt wer Kriegskredite den Sovjets und Engländer zu Verfügung stellte (jajaja und hört auf mit politischen Einfluß Vergrößerung etc. - auch wenns natürlich stimmt --> aber lieber spät, als noch später - die Sovjets hätten es sicherlich gemanagt, aber den Preis wäre um einiges größer gewesen).


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Beitrag von WolfVox (GER) »

@Moffen

Ist ja ganz nett, was du zu Wehrmacht und SS anzumerken hast.
Aber mal ganz davon abgesehen das alle beide von dir angesprochenen Soldaten sich im Regelfall in einem Krieg befanden, natürlich ebenso wie die Alliierten und deren Verbündete, unterschied sich aber auch erstmal rein gar nichts von deren jeweiligen Befehlsausführung. Nämlich den jeweiligen Gegner zur Aufgabe zu zwingen und wenn dieser dies nicht hinnehmen wollte, diesen eben letztendlich auch zu töten. Dies ist nunmal in jeglichem Krieg so, und bei allen daran Beteiligten eher die Regel, und keine dort evtl. mögliche Diskussion darüber, ob dies nun gerade sein muß oder ob man den Konflikt nicht auch mit Worten lösen kann.

Übrigens.
Mord setzt niedrige Beweggründe, oder auch nur eine geplante und niemals eine spontane Tötung eines oder mehrerer gezielt ausgesuchter Opfer voraus. Mord kann deshalb wegen der unpersönlichkeit bzw. anonymität auf dem jeweiligen Schlachtfeld (nicht in einem KZ, oder beim bombardieren von Zivilisten - da dort eine Aufgabe des Einzelnen keinen Einfluss auf das weitere Vorgehen hätte) wohl deshalb eher ausgeschlossen werden, denke ich.
Zumindest wird Mord bei uns sinngemäß so in unserem Gesetz beschrieben.
Im bzw. während des Krieges gelten jedoch leider nicht die eigenen Gesetze auch für den jeweiligen Gegner.

Ganz im Gegensatz natürlich dazu, wenn ein entsprechender Befehl ergangen und auch ausgeführt worden ist, den Gegner (ob Zivilisten oder Soldaten ist dabei eigentlich irrelevant) ausschließlich zu vernichten und seine Aufgabe bzw. dessen erkannte Sinnlosigkeit des weiterkämpfens, vom Gegner anstatt ihn menschlich zu behandeln und oder ihn in ein Kriegsgefangenenlager zu überführen, stattdessen einfach nur kaltblütig niedergestreckt, oder ermordet wird.

Natürlich ist jegliche Kriegshandlung zu verurteilen.
Aber die Frage stellt sich dabei eigentlich nur, warum hat es seit Menschgedenken trotzdem so viele gegeben ??
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Heute Abend um 21.45 Uhr bzw. jetzt gleich, bei der ARD - wieder einmal, da bestimmt die 20ste Wiederholung,
oder Variante davon - zu sehen:
Der erste von 3 Teilen zu: "U-Boot-Krieg im Atlantik"

Als ob es kein wichtigeres Thema zur damaligen Zeit und Aufklärung geben würde, das eines Sende-Berichts würdiger ist ?? Luftwaffe und Heer gehörten damals wohl nicht zu den heutzutage sendefähigen Truppenteilen, da nicht ehrenhaft ?!
Aber wahrscheinlich ist auch nur deshalb die U-Boot-Waffe eines Berichts wert,
da diese als einzige wohl nur mehr Opfer brachten, als sie selber verursacht haben ?!
Na ja, wie auch immer.

Wann kommt überhaupt (dort, oder überhaupt?) mal jemand zu Potte und zeigt auch mal einen Beitrag ohne große Rücksicht auf alte Wunden ?! Oder gar einfach auch nur eine "ungeschminkte" und "unzensierte" Darstellung was von beiden Seiten alles tatsächlich vorgefallen ist ?
Was übrigens durchaus zur Aufklärung des einen oder anderen heutigen Zeitgenossen durchaus förderlich sein könnte.
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Beitrag von WolfVox (GER) »

Gleich nach dem ersten Teil des 3-Teilers, folgte noch eine zusätzliche Ankündigung eines anderen Filmbeitrags.

Inhalt (in etwa): 1000 italienische Soldaten, die von einer deutschen Wehrmachts-"Elite"-Einheit ermordet wurden !

Mann oh man, ich glaubs ja nicht.
Zum Glück ist aber die gesamte deutsche Nachkriegs-Berichterstattung nur für deutsche Verbrechen zuständig erklärt worden. Bleibt deshalb ruhig dabei, und pinkelt dabei eurer eigenes Volk ruhig noch die nächsten 50 Jahre weiterhin so an.
Mich ekelts vor solchen (dafür verantwortlichen) Ignoranten :evil:
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Beitrag von Bazillus »

ich hab ein wenig reingegeuckt.........naja ahb schon schlechteres gesehn...........das mit den macas ist wohl ein scherz odda ?!
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Beitrag von WolfVox (GER) »

@Bazillus

Als der Sprecher über den TV-Bericht angefangen hat zu palavern, dachte ich zuerst wegen der erwähnten italienischen Soldaten "aaah, da Italien mit uns zumindest recht lange verbündet war, kommt jetzt endlich mal was von der anderen Seite, sprich ein Verbrechen von der Aliierten-Seite zur Sprache" ??

Und... wie sollte es auch anderst sein, was kam letztendlich dabei raus ??
Wieder mal die eigenen, sprich "natürlich" waren mal wieder DIE Verbrechen der Wehrmacht damit gemeint.
Wer hätte in diesem unserem Land und in der heutigen Zeit ernsthaft auch etwas anderes erwartet ?!
Wie gesagt: Wir machen uns eigentlich nur noch lächerlich vor den anderen,
die damals ebenfalls am Krieg wohl beteiligt waren und auch nicht nur Heldentaten vollbracht hatten.
Damit ist natürlich NICHT gemeint, das solche Berichte generell unnötig wären.
Nuuur bitte dann, wenn schon regelmäßig hier anklagen, dann auch jede andere Seite auch mal exklusiv.

Übrigens.
Eine wirklich prima Droge, die solange anhält bzw. wirkt, muss ich wirklich zugeben.
Es wird Zeit, das endlich mal der kalte Entzug darauf folgt und es deshalb mit der ständig vorgeführten Selbstanklagen endlich ein Ende hat. Unsere Jugend schlägt sich wegen so einem Schwachsinn schon seit längerem gegenseitig die Schädel ein.
Echt unglaublich und unfassbar ist deshalb das Ganze irgendwie für mich mittlerweile geworden.
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